Hurrikan „Irene“ naht
Flüsse treten in New York über die Ufer

„Irene“ hat New York erreicht. Das öffentliche Leben steht still, während sich der Hurrikan über der Millionenstadt austobt. Auf dem Weg dorthin hat der Sturm bereits großen Schaden angerichtet.
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Washington Noch einmal hatte sich Bürgermeister Michael Bloomberg am Samstagabend im Fernsehen an die New Yorker gewandt: „Wer sich jetzt noch nicht in Sicherheit gebracht hat, sollte zu Hause bleiben“, sagte Bloomberg. Die Zeit für Evakuierungen sei vorbei.

Das war ein paar Stunden, bevor der Hurrikan "Irene" die Millionenstadt erreichen sollte. Nun ist er da.

Nachdem Irene um 5.35 Uhr mit heftigem Regen und Windgeschwindigkeiten von bis zu 120 Stundenkilometern über Little Egg Inlet, New Jersey, auf Land getroffen war, bewegt er sich nun unaufhaltsam Richtung New York. Der East River und der Hudson River sind bereits über die Ufer getreten, im fast auf Meeresspiegel liegenden Hafen steht das Wasser bereits einen Meter höher, für die Stadtteile Queens und Brooklyn wurden Tornado-Warnungen herausgegeben.  

In Erwartung des Sturms steht das öffentliche Leben in New York still. Tags zuvor hatte Bloomberg die Evakuierung von 370.000 Menschen aus niedrig gelegenen Gebieten angeordnet, U-Bahnen und Busse fahren nicht mehr. Das ist einmalig in der Geschichte New Yorks.

Besonders hart getroffen, so die Berechnungen, wird die vor New York gelegene Halbinsel Long Island. Long Beach erwartet Fluten von bis zu drei Metern, nicht zuletzt deshalb, weil im Augenblick Flut herrscht. Aber auch Manhattan selbst könnte schwer getroffen werden. Meteorologen warnen vor Fluten, umherfliegenden Gegenständen und berstenden Fensterscheiben.

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Atomkraftwerk abgeschaltet

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Kein Flug mehr nach New York

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  • Die Klimaveränderungen bewirken nun genau das was sie sollen!
    USA der grössten Klimaverschmutzer der Welt, welche über Jahrhunderte verschmutzten was nur möglich war, die nur nahmen und vergassen zu geben, erhalten nun seit Jahren die Rechnung dafür. Andere leider auch!
    Hätte Amerika jenes Geld, das sie in ihrer Geschichte für Kriege ausgaben, in die Umwelt investiert, wäre die Welt, heute wohl eine andere.

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