Hurrikan
Sturmfront „Katrina“ bedroht Florida

Die Sturmfront „Katrina“ rast mit zurzeit 80 Kilometern in der Stunde auf Florida und den Golf von Mexiko zu. Behörden warnen, dass der Sturm bis Freitag zu einem ausgewachsenen Hurrikan werden könnte. Sorgen um die Ölproduktion im Golf von Mexiko verhinderten zudem ein Absinken des Ölpreises.

HB FLORIDA. Viele Bewohner Floridas deckten sich nach der Sturmwarnung mit Benzin ein, um im Notfall schnell ins Landesinnere flüchten zu können. Am Mittwoch hatte sich der Sturm über den Bahamas gebildet und nimmt nun Kurs auf Florida und den Golf von Mexiko. Die Sturm-Bilanz im häufig von Hurrikans heimgesuchten Florida ist in diesem Jahr bisher recht positiv ausgefallen. Lediglich Wirbelsturm "Dennis" hatte 2005 für erhebliche Schäden im Sunshine-State gesorgt.

"Katrina" sorgte indirekt auch für einen weiterhin hohen Preis des US-Öls. Angst vor einer beeinträchtigten Ölproduktion im Golf von Mexiko hielt ihn nahe der am Mittwochabend aufgestellten Rekordmarke von 68 Dollar je Barrel (159 Liter) der Sorte WTI. Analyst Victor Shum sagte dazu: "Der Markt reagiert auf den Sturm im Golf von Mexiko, der Bohrinseln und Raffinierien beeinträchtigen könnte." Der Golf von Mexiko ist eines der wichtigsten Öl- und Erdgasfördergebiete der USA und Mexikos. Dort könnte "Katrina" Schäden an Bohrinseln, Ölplattformen und Erdgasproduktionsanlagen anrichten.

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