Hurrikanwarnung
Florida und Mexiko fürchten Wirbelstürme

Die Bewohner Floridas und Mexikos müssen sich auf Hurrikans einstellen. Der Tropensturm „John“ vor der Pazifikküste Mexikos ist bereits zu einem Hurrikan hochgestuft worden. In der Nacht zu Mittwoch könnte Tropensturm "Ernesto" als Hurrikan auf die Südküste der USA treffen. Die Regierung rief den Notstand für die Region aus.

HB MIAMI/MEXIKO-STADT/HAVANA. Die US-Wetterbehörden haben den Tropensturm „John“ vor der Pazifikküste Mexikos am Dienstag zu einem Hurrikan hochgestuft. „John“ bewege sich mit Windgeschwindigkeiten von 130 Kilometern pro Stunde, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum in Miami mit.

Die mexikanische Regierung habe eine Tropensturmwarnung von Acapulco bis Lazaro Cardenas herausgegeben. Hurrikan „John“ bewege sich derzeit mit einer Geschwindigkeit von 15 Kilometern pro Stunde. „John“ ist in der Ostpazifik-Region bereits der sechste Hurrikan dieser Saison.

Der Tropensturm „Ernesto“ hat Kurs auf die Küste des US-Bundesstaates Florida genommen. Der Wirbelsturm werde über dem offenen Meer wieder an Stärke gewinnen und möglicherweise als Hurrikan der Kategorie 1 in der Nacht zum Mittwoch auf die US-Küste treffen, teilte das Nationale Hurrikan-Zentrum am Dienstag in Miami mit. Die Küste müsse sich dann auf eine rund ein Meter hohe Sturmflut, Winde von bis zu 140 Kilometern pro Stunde und schweren egenfällen einstellen.

Der Tropensturm „Ernesto“ hatte am Montag Kuba mit Regen und starken Winden erreicht. Ersten Berichten zufolge habe er jedoch keinen nennenswerten Schaden angerichtet. Zuvor waren im Karibikstaat Haiti zwei Menschen durch „Ernesto“ getötet worden. Der weitere Weg des Tropensturms gab den Meteorologen Rätsel auf. Unklar war zunächst noch, ob er über den Osten oder Westen Floridas ziehen werde.

Für weite Teile des US-Bundesstaates galt deshalb bereits eine Tropensturmwarnung. Die Regierung rief vorsorglich den Notstand aus, um Mitglieder der Nationalgarde mobilisieren zu können. Die Behörden schlossen vorsorglich Schulen auf der Inselkette Florida Keys und riefen Touristen auf, die Gegend zu verlassen. Die Bewohner Floridas decken sich am Dienstag mit Lebensmitteln und Benzin ein. Vor den Tankstellen und Supermärkten im Süden des US-Staates bildeten sich lange Schlangen.

„Ernesto“, der am Wochenende vorübergehend zum ersten Hurrikan der Saison eingestuft worden war, bewegte sich am Dienstag mit leicht zunehmender Geschwindigkeit in Sturmstärke auf die USA zu. Um 11.00 Uhr (MESZ) hatte er von 64 auf 72 Kilometern pro Stunde zugelegt. Über den warmen Gewässern des Golfs von Mexiko könnte er wieder auf Hurrikan-Stärke anwachsen.

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