„imm cologne" vom 19. bis 25. Januar in Köln: Deutsche mixen ihre Möbel

„imm cologne" vom 19. bis 25. Januar in Köln
Deutsche mixen ihre Möbel

Stilmix heißt das Schlagwort der diesjährigen Internationalen Möbelmesse „imm cologne". „Die Menschen mixen eigenständig verschiedene Stile miteinander. Dabei ist alles möglich und alles erlaubt“, sagte Dirk-Uwe Klaas, Hauptgeschäftsführer des Verbandes der deutschen Möbelindustrie (VDM), bei der Eröffnung der Möbelschau am Montag in Köln.

HB KÖLN. Neben dem japanischen Beistelltisch aus Lack kann demnach auch die geerbte Jugendstilkommode stehen. „Der Verbraucher mischt Geschmacksbilder aus verschiedenen Kulturen, die exotisch anmuten“, erklärt VDM-Trendspezialistin Ursula Geismann. Die knapp 1 400 Aussteller aus mehr als 50 Ländern greifen bei ihren Neuheiten sowohl auf indische und orientalische Akzente als auch auf chinesische Elemente zurück. „Orange- und Rottöne sind auch sehr gefragt“, sagt Geismann. Möbelstücke würden nur einzeln neu gekauft und dann mit der vorhandenen Einrichtung kombiniert.

Bei den Materialien sind laut VDM keine Grenzen gesetzt. Junge Designer experimentieren mit klassischen Massivholz-Möbeln und neuerdings mit Kunststoffelementen, die man als „rettendes Brett“ aus dem Schwimmunterricht im Freibad kennt. „Aus diesen verschiedenfarbigen Kunststoffen werden Sessel und Tische hergestellt, die ausgesprochen flexibel und leicht sind“, so Geismann.

Der Grund für diesen Stilmix-Trend: „Die Menschen wollen auch in ihrer direkten Umgebung ihren individuellen Lebensstil ausdrücken“, sagt Geismann. Wichtig dabei sei allerdings die Funktionalität und die Bequemlichkeit von Möbeln. „Eine Couch soll heute nicht nur eine Couch sein, sondern auch Liege und durch abklappbare Seitenteile verbreitert werden“.

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