Immer noch Mensch vermisst
Paraguay: Verantwortlichen des Feuerinfernos drohen 25 Jahre Haft

Nachdem die Zahl der Toten des Feuerinfernos in einem Einkaufszentrum in Paraguay auf mindestens 394 angestiegen ist, forderte die Staatsanwaltschaft die höchste Gefängnisstrafe von 25 Jahren für die mutmaßlichen Verantwortlichen.

HB ASUNCIO´N. Nach der Flammenhölle stieg die Zahl der Toten bis Mittwoch auf mindestens 394. Den sechs Hauptverdächtigen werde auch vorsätzlicher Totschlag vorgeworfen, sagte der stellvertretende Innenminister Eustaquio Colman nach Medienberichten vom Mittwoch in Brasilien und Paraguay. Die Männer seien verhaftet worden. „Die ermittelnden Staatsanwälte sind der Meinung, dass alle zur Höchststrafe von 25 Jahren verurteilt werden müssen“, sagte Colman der brasilianischen Zeitung „O Globo“.

Der Feuerwehrkommandant Oscar Ojeda warf den Sicherheitsteams vor, die Feuerwehr am Tag des Unglücks „mit Schüssen empfangen“ zu haben. Wachmänner hätten auch die eingeschlossenen Zentrumsbesucher mit den Schusswaffen bedroht.

Die Staatsanwaltschaft teilte mit, dass weitere 130 Menschen als vermisst gelten. Deshalb könne sich die Zahl der Opfer noch erheblich erhöhen. Es gebe zudem 451 Verletzte, die in verschiedenen Krankenhäusern behandelt würden, hieß es.

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