Impfstoff wird knapp
Grippevirus hat USA fest im Griff

Die Grippe hat schon etwa die Hälfte der USA im Griff. Die amerikanische Seuchenbehörde CDC in Atlanta teilte am Donnerstagabend (Ortszeit) mit, dass der Fujian-Grippeerreger bereits 24 US-Bundesstaaten hart getroffen habe.

HB NEW YORK. In den anderen trete er auch auf, bisher aber nur sporadisch. Dennoch ist es nach Worten der CDC- Direktorin Julie Gerberding noch zu früh, um von einer Epidemie zu sprechen.

Gerberding empfahl jedoch, die Grippeimpfung wegen der drastisch reduzierten Vorräte auf die besonders gefährdeten Bevölkerungsgruppen zu beschränken. Das sind Kleinkinder, ältere Leute, Schwangere im zweiten und dritten Drittel und Patienten mit geschwächtem Immunsystem. Zu den ersten Opfern der Wintersaison gehören wenigstens elf Kinder. Die Grippe steht bei Kindern im Alter von unter vier Jahren auf Platz sechs der häufigsten Todesursachen.

In der Zwischenzeit haben die USA weitere 250 000 Dosen des Impfstoffs bei einem britischen Hersteller bestellt. Sie sollen allerdings erst im neuen Jahr in Amerika eintreffen. Das Verbreitungsgebiet der Grippe zieht sich an der US-Westküste von Alaska bis nach New Mexico im Süden hin. New York und die Hauptstadt Washington sind noch nicht von der Grippewelle erfasst.

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