In Athen geht nichts mehr
Der Süden Griechenlands versinkt im Schnee

Nach mehrstündigen starken Schneefällen ging am Morgen in der griechischen Hauptstadt Athen fast nichts mehr. Auf den Straßen lag die weiße Pracht stellenweise bis zu 50 Zentimeter hoch.

dpa ATHEN. Der gesamte Süden Griechenlands versinkt im Schnee. Nach mehrstündigen starken Schneefällen ging am Morgen in der griechischen Hauptstadt Athen fast nichts mehr. Auf den Straßen lag die weiße Pracht stellenweise bis zu 50 Zentimeter hoch.

Sogar im Zentrum Athens wurden 20 Zentimeter Schnee gemessen. Die Stadtbahn stellte wegen vereister Gleise den Verkehr ein. Die Busse fuhren nicht mehr. Zu erheblichen Problemen kam es auch im Flugverkehr. Mehr als 60 Inlandsflüge wurden abgesagt. Hunderte Reisende mussten mehrstündige Verspätungen in Kauf nehmen.

Lediglich drei Maschinen konnten in Athen in der Nacht zum Montag landen. Der Schnee konnte nicht schnell genug vom Rollfeld geräumt werden, wie das staatliche Fernsehen weiter berichtete. Auch die Fähren mussten wegen stürmischer Winde den dritten Tag in Folge in den Häfen bleiben.

Die Thermometer zeigten im Zentrum Athens minus drei Grad Celsius. In Mittelgriechenland lagen die Tiefstwerte um minus 15 Grad. Die Regierung ordnete an, dass alle Schulen im Großraum Athen am Montag geschlossen bleiben. Mit einer Wetterbesserung wurde am Montagnachmittag gerechnet.

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