In der Provinz Sichuan: Erneuter Chemieunfall in China

In der Provinz Sichuan
Erneuter Chemieunfall in China

Nach einem erneuten Chemieunfall in China sind einem Zeitungsbericht zufolge seit Tagen rund 20 000 Menschen im Südwesten des Landes von der Trinkwasserversorgung abgeschnitten.

HB PEKING. Verantwortlich dafür sei ein Zwischenfall in einem Kraftwerk am Fluss Yuexi in der Provinz Sichuan, berichtete die staatliche Zeitung China Daily am Montag. Tests hätten gezeigt, dass das Wasser des Flusses mit Chemikalien wie Fluorid und Nitrogen belastet sei. Die Umweltbehörden hätten deshalb verfügt, die Wasserversorgung aus dem Fluss für die Stadt Guanyin auszusetzen. Die Menschen dort würden nun mit Wasser aus Tankwagen versorgt. Allerdings könne damit die Nachfrage nicht gedeckt werden.

Im Februar waren bei einem Chemieunfall im Nordwesten Chinas Chemikalien in den Gelben Fluss gelangt. Im November war nach einem der schwersten Chemie-Unfälle des Landes im Nordosten die Trinkwasser-Versorgung für Millionen Menschen unterbrochen, nachdem Krebs erregende Substanzen in einen Fluss gelangt waren.

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