In der Ukraine
Flugzeugabsturz fordert auch deutsche Opfer

Unter den Opfern des Flugzeugabsturzes in der Ukraine sind nach Angaben der russischen Fluggesellschaft Pulkovo zwei Deutsche.

HB BERLIN. Außerdem seien jeweils ein Niederländer, ein Franzose und ein Finne an Bord gewesen, sagte ein Sprecher der Fluggesellschaft. Das Auswärtige Amt konnte die Angaben zunächst nicht bestätigen. Die deutschen Botschaften in Kiew und Moskau stünden im Kontakt mit den zuständigen ukrainischen Stellen und der russischen Fluggesellschaft, um zu klären, ob Deutsche an Bord waren, sagte ein Sprecher am Mittwoch in Berlin.

Bei dem Absturz waren am Dienstag 170 Menschen ums Leben gekommen, die meisten von ihnen russische Urlauber. Unter den Opfern sind auch 45 Kinder.

Aufschluss über die Unglücksursache sollen die Flugschreiber liefern, nach denen am Mittwoch an der Absturzstelle gesucht wurde. Russische Spezialisten und Staatsanwälte waren vor Ort. Die Tu-154 war auf dem Weg vom Badeort Anapa am Schwarzen Meer nach St. Petersburg.

Ersten Erkenntnissen zufolge geriet das Flugzeug in ein heftiges Gewitter. Möglicherweise wurde es von einem Blitz getroffen. Der Pilot wollte wegen des Unwetters zunächst den Kurs ändern, wie der ukrainische Verkehrsminister Mikola Rukowski sagte. Später bat er nach Angaben des Katastrophenschutzministeriums um Erlaubnis für eine Notlandung. Das Wrack der Maschine wurde in der Nähe der ukrainischen Ortschaft Sucha Balka gefunden, rund 45 Kilometer von Donezk entfernt.

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