In eigener Sache
Handelsblatt-Korrespondent Thibaut gewinnt Journalistenpreis

Auszeichnung für Matthias Thibaut: Der Handelsblatt-Korrespondent in London gewinnt den Deutschen Journalistenpreis in der Kategorie Vermögensverwaltung - mit einem Blick auf einen sehr heißen Markt.
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FrankfurtFünf herausragende journalistische Arbeiten wurden mit dem Deutschen Journalistenpreis (djp) in Bereich Wirtschaft, Börse, Finanzen ausgezeichnet. Die begehrten Trophäen gingen an Handelsblatt, Spiegel, Die Zeit, Capital und Süddeutsche Zeitung. Die Preisverleihung fand am Donnerstagabend in Frankfurt vor 250 Gästen im „Westhafen Pier 1“ statt.

Im Themengebiet Vermögensverwaltung wurde der Londoner Korrespondent des Handelsblatts Matthias Thibaut für seinen am 30. Mai 2014 veröffentlichten Artikel „Wann platzt die Blase auf dem Kunstmarkt?“ prämiert. Er blickt darin hinter die Kulissen des internationalen Markts für Kunstgegenstände. Er beschreibt darin, wie Preise in astronomische Höhen getrieben werden - und warum Vermögende trotzdem bereitwillig zugreifen.

Beim Thema Mobilität & Logistik ging die Trophäe an das Autorenteam Bastian Obermayer und Uwe Ritzer für den am 14. Januar 2014 in der Süddeutschen Zeitung erschienenen investigativen Beitrag „Abgefahren“. Darin deckten die Preisträger die Manipulationen bei der Wahl zum Autopreis „Gelber Engel“ des ADAC auf.

Im Themengebiet Innovation & Nachhaltigkeit ging der Preis an das Autorenteam Nils Kreimeier, Martin Kaelble und Thomas Steinmann vom Wirtschaftsmagazin Capital für den Beitrag „Träumt weiter!“ aus dem Oktoberheft 2013.

Die Jury zum Thema Bank & Versicherung vergab den Preis an Mark Schieritz von der Wochenzeitung Die Zeit für den Beitrag „Rolle rückwärts und wieder vorwärts“, erschienen am 20. März 2014. Darin ging es um den politischen Streit um gerechte Ausschüttungen bei Lebensversicherungen.

Im Themengebiet Bildung & Arbeit wurden Markus Dettmer und Janko Tietz vom Spiegel ausgezeichnet. In ihrem Beitrag „Der Sieg der Algorithmen“ vom 19. April 2014 thematisieren sie einen der fundamentalen Trends auf dem Arbeitsmarkt. „Selbstfahrende Autos, digitale Jobbörsen, intelligente Fabriken: Wenn Informationstechnologien die Arbeit bestimmen und Maschinen denken - wo bleibt dann der Mensch?“

Insgesamt 383 Journalisten aus Deutschland, Österreich, der Schweiz und Luxemburg haben mit 396 Beiträgen aus 85 Medien am Wettbewerb um den djp 2014 teilgenommen. Die Juroren bewerteten alle Wettbewerbsbeiträge in anonymisierter Form. Je Themengebiet nominierten sie bis zu sechs Artikel, und zwar drei aus der Kategorie tagesaktuelle Medien und drei aus periodischen Medien. Aus diesen sechs Beiträgen prämierten sie einen mit dem djp für das jeweilige Themengebiet. Nominierungen sind mit 1.000 Euro und die Auszeichnung als Preisträger mit 5.000 Euro dotiert.

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