In Thailand und Vietnam starben 22 Menschen
China erklärt Sieg über Geflügelpest

China hat am Dienstag den Sieg über die Vogelgrippe erklärt. Der Ausbruch der Viruskrankheit unter Geflügel in allen 49 Orten sei erfolgreich unter Kontrolle gebracht worden.

HB PEKING. Es gebe keinen Fall einer menschlichen Infektion in China, sagte der Sprecher des Landwirtschaftsministeriums, Jia Youling, vor Journalisten in Peking. Er warnte aber vor möglichen neuen Ausbrüchen unter Geflügel in der Zukunft, da Zugvögel die Krankheit im Frühjahr aus dem Süden mitbringen könnten. Auch könnte das Virus mit importiertem Geflügel ins Land gebracht werden. Seit 29 Tagen seien allerdings keine neuen Fälle der Geflügelpest in China entdeckt worden.

Die letzten Quarantänemaßnahmen wurden am Dienstag in Nanning in der Südregion Guangxi sowie in Lhasa in Tibet aufgehoben. Insgesamt 16 der 31 Provinzen Chinas waren betroffen. Unter den mindestens 8 000 Menschen, die wegen Kontakt mit infiziertem Geflügel beobachtet worden waren, habe es keine Infektion mit dem H5N1-Virus gegeben.

China hatte Millionen von Hühnern und Enten notgeschlachtet sowie weite Farmgebiete unter Quarantäne gestellt in dem Versuch, die Verbreitung der Geflügelpest aufzuhalten. Alle Krankheitsausbrüche sind bei Tieren aufgetreten; Seuchenfälle bei Menschen wurden aus diesem Land nicht bekannt. In Thailand und Vietnam starben 22 Menschen an der Seuche.

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