Indien
Mehr als 40 Tote bei Brückeneinsturz befürchtet

Beim Einsturz einer Autobahnbrücke in Indien sind mindestens zwölf Arbeiter ums Leben gekommen. Nach 40 Verschütteten wurde nach Polizeiangaben am Samstag - zwei Tage nach dem Unglück - noch gesucht.
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HB NEU DELHI. Die Brücke im indischen Bundesstaat Rajasthan war noch im Bau, als Teile der 100 Meter langen Konstruktion aus zunächst ungeklärter Ursache zusammenbrachen. Den Angaben zufolge waren zum Zeitpunkt des Unglücks etwa 100 Arbeiter auf der Baustelle. Vielen von ihnen sollen in den darunterliegenden Fluss gestürzt sein.

"Wir befürchten, dass die Zahl der Toten auf mehr als 40 ansteigt, da ein Großteil der Konstruktion in den Fluss Chambal gestürzt ist", sagte Rajasthans Innenminister Shanti Dhariwal. Die Bergungsarbeiten seien zudem schwierig, da in dem Fluss zahlreiche Krokodile lebten. Der Minister warf den beiden beteiligten Baufirmen Fahrlässigkeit vor und ordnete eine Untersuchung an. Die Polizei leitete daraufhin Ermittlungen gegen 14 Verantwortliche der Firmen wegen krimineller Nachlässigkeit ein. Nach indischen Medienberichten wurden zwei Ingenieure bereits festgenommen. Das Unglück ereignete sich in Kota, 240 Kilometer südlich der Landeshauptstadt von Jaipur.

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