Indien: Vergewaltigungsfälle schrecken Touristinnen ab

Indien
Vergewaltigungsfälle schrecken Touristinnen ab

Die brutalen Vergewaltigungsfälle in Indien haben sich negativ auf den Tourismussektor ausgewirkt. Inzwischen scheuen sich vor allem Frauen, in das Land zu reisen.
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Neu DelhiNach mehreren brutalen Vergewaltigungen in Indien ist die Zahl der ausländischen Touristen deutlich gesunken. Vor allem weniger Frauen kämen ins Land, teilte der Verband der indischen Industrie- und Handelskammern (ASSOCHAM) am Montag mit. Am Wochenende begann der Prozess gegen die mutmaßlichen Vergewaltiger einer Schweizer Touristin nahe des weltberühmten Taj Mahal.

In den ersten drei Monaten des Jahres seien rund 35 Prozent weniger Frauen nach Indien gekommen, erklärte ASSOCHAM. Doch nicht nur viele Frauen machen den Angaben zufolge einen großen Bogen um Indien: Insgesamt seien im ersten Quartal 25 Prozent weniger Touristen gekommen. Die bekannt gewordenen Vergewaltigungsfälle "haben Sorgen um die Sicherheit weiblicher Reisender aufkommen lassen", sagte ASSOCHAM-Chef D.S. Rawat.

ASSOCHAM beruft sich auf eine Umfrage unter 1200 Reiseanbietern in mehreren Städten. Von ihnen mussten demnach 72 Prozent im ersten Quartal Stornierungen hinnehmen, vor allem von Frauen aus Kanada, den USA und Australien. Der Studie zufolge wichen die Touristen oft auf andere asiatische Länder wie Malaysia und Thailand aus. Die Zahlen widersprechen den monatlichen Schätzungen des Tourismusministeriums, das zu Jahresbeginn steigende Besucherzahlen vermeldet hatte. Die Zahlen für März liegen allerdings noch nicht vor.

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Unter Drogen gesetzt und vergewaltigt

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