Internet-Wahl
Sieben neue Weltwunder gesucht

Von den Weltwunder der Antike stehen heute nur noch die Gizeh-Pyramiden. Daher werden am 7. Juli 2007 sieben neue Weltwunder gekürt. Die Wahl läuft derzeit im Internet – unter den Kandidaten ist auch ein deutsches Bauwerk.

HB DÜSSELDORF. Schon in der Antike wurde die Liste der sogenannten Weltwunder mehrfach diskutiert und geändert. Die heute als „Sieben Weltwunder“ bekannte Liste wurde im 2. Jahrhundert vor Christus vom griechischen Schriftsteller Antipatros von Sidon erstellt. Doch davon stehen heute nur noch die Pyramiden von Gizeh in Ägypten. Die Zeus-Statue in Olympia, der Artemis-Tempel in Ephesus, das Grabmal von Mausolos in Halikarnassos, die hängenden Gärten in Babylon, der Koloss von Rhodos und der Leuchtturm von Pharos in Alexandria wurden durch Erdbeben und Kriege zerstört.

Der Schweizer Abenteurer, Autor und Filmemacher Bernard Weber hat daher zu einer Wahl der „Sieben Neuen Weltwunder“ aufgerufen. Dabei standen zunächst 200 Gebäude und Monumente weltweit zur Auswahl. In einer ersten Ausscheidung reduzierten rund 20 Millionen Online-Wähler die Liste auf 77 Monumente. Eine Jury aus sieben internationalen Architekten unter Vorsitz des ehemaligen Unesco-Generaldirektors Federico Mayor wählte daraus 21 Finalisten.

Nun kann bis zum 6. Juli 2007 auf der Website www.new7wonders.com für die „Sieben Neuen Weltwunder“ abgestimmt werden. Die Bekanntgabe der Sieger findet am 7. Juli in einer weltweit übertragenen Fernsehshow in Lissabon statt.

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