Interview: Romantisch und verrucht

Interview
Romantisch und verrucht

Die Serie „Friends“ machte sie zum Star. Jetzt brilliert Jennifer Aniston in „. . . und dann kam Polly“.

Noch vor zehn Jahren war sie eine von vielen Schauspielerinnen, die es in Hollywood schaffen wollten. Mit kleinen Rollen hielt sich Jennifer Aniston über Wasser, mit der Kultserie „Friends“ wurde sie über Nacht zum Fernsehstar. Weltruhm erlangte die 34-jährige Kalifornierin aber erst durch ihre Heirat mit Film-Beau Brad Pitt. Seitdem steht ihr Privatleben mehr im Interesse der Öffentlichkeit als ihre Karriere, die gerade vor einem neuen Umbruch steht. „Friends“ wird eingestellt, weshalb sich Aniston jetzt auf der Leinwand austoben will. Die neue Romantikkomödie „. . . und dann kam Polly“ soll ihr dabei auf die Sprünge helfen.

War es eine freiwillige Entscheidung, „Friends“ zu beenden?

Auf jeden Fall! Denn nach zehnjähriger Spieldauer war sich das gesamte Ensemble einig aufzuhören. Es gab keine Ideen mehr, und womöglich hätten wir uns nur noch wiederholt. Der Abschied fiel mir dennoch schwer, weil wir auch privat wie eine große Familie waren.

Könnten Sie sich vorstellen, in eine neue Serie einzusteigen?

Nein, ich habe 15 Jahre vor der Fernsehkamera gestanden. Ich will mich nur noch aufs Kino konzentrieren und beweisen, dass ich mehr kann als nur lustig sein.

Ihre Ausflüge ins ernstere Fach mit Filmen wie „Rock Star“ und „The Good Girl“ blieben jedoch erfolglos. Befürchten Sie nicht, auf Komödien festgelegt zu werden?

Das werde ich nicht zulassen. Klar wurden diese Filme keine Hits, weil sie auch nie so konzipiert waren. Es waren unabhängig produzierte Filme, die für mich eine persönliche Herausforderung darstellten. Ich werde auch zukünftig abwechselnd kleine und große Filme drehen, um bloß nicht in eine Schublade gesteckt zu werden.

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