Inzwischen sind 40 Prozent aller Golfer weiblich
Glamour für Golfer

Bei Golfmode ist die Balance aus Luxus und High Tech gefragt. Ein Geheimtipp für den stilvollen Abschlag ist dabei die italienische Sportmarke Belfe.

Die Damen schlagen sich gut auf dem Grün, das für viele die Welt bedeutet: Inzwischen sind 40 Prozent aller Golfer weiblich. Und die suchen bequeme und funktionelle Kleidung, die trotzdem chic genug ist für das Shoppen nach dem Einputten. Um diese Zielgruppe werben viele Sportmodeanbieter. Noch ein Geheimtipp ist das Label Belfe aus dem italienischen Marostica.

„Ich glaube, dass Belfe sich durch die Fähigkeit auszeichnet, Mode in Sport und Sport in Mode zu verwandeln“, gibt sich Geschäftsführer Thierry Andretta selbstbewusst. Der gebürtige Franzose mit italienischem Pass sähe diesseits der Alpen gerne mehr Konsumenten, die für seine exklusive Sportmode etwas tiefer in die Tasche greifen. Dafür verspricht er, die Balance zwischen Sportler-Kluft und Designer-Look weiter in die elegante Richtung zu verschieben.

Als attraktive Werbeträgerin konnten die Italiener Nicole Stillig gewinnen. Im aktuellen Ranking der Ladies European Tour nimmt die 28-jährige Diplom-Politologin den 18. Platz ein. Die Profi-Golferin macht ein gute Figur für Belfe: „Man ist damit eigentlich immer gut angezogen, weil es nicht unbedingt die typische Golfkleidung ist – schon gar nicht die traditionelle. Mir gefällt die beschwingte italienische Note.“

Mit ihrer neuen Kollektion kleiden die Designer die Damen in Orange sowie in pudrige Blau- und Walnuss-Töne, haben aber auch an die Ladys gedacht, die sich auf dem Grün lieber in Schwarz präsentieren möchten. Tactel und Stretch sollen für Funktionalität und Bequemlichkeit sorgen.

Damit der Auftritt als Paar harmoniert, setzt auch die Herrenlinie orangefarbene und blaue Akzente zwischen Naturtöne. Nicole Stillig erzählt, dass sie von anderen Spielerinnen auf ihr Outfit angesprochen wird. Die schlanke Brünette konnte zuletzt bei den Australian Open überzeugen und wird in der Szene nicht nur wegen ihres sportlichen Talents gefeiert, sondern auch wegen ihrer Modelqualitäten. Bei allem Glamour will Belfe- Chef Andretta nicht die Funktionalität vergessen, hat sich das Unternehmen doch damit seinen Namen gemacht. So stattete Belfe im zweiten Weltkrieg das italienische Militär mit Pilotenoveralls aus, das finnische Heer orderte Skibekleidung.

Dass Lino Lacedelli und Achille Compagnoni von Kopf bis Fuß Belfe trugen, als sie 1954 erstmals den K2 bezwangen, macht Andretta noch heute stolz. Zeitgemäß subsumiert er es unter den Wellness-Trend: „Belfe ist da ein Wegbereiter. Unser gesamtes Know-how und unser Engagement in der Forschung richten sich nicht nur auf technische Gesichtspunkte, sondern vor allem auch auf Tragekomfort.“

Das scheint sich auszuzahlen – jedenfalls in der harten Konkurrenz der Sportmodefirmen um die Stars der Mode. Adidas kooperiert mit Kult-Designer Yamamoto, Puma setzt mit seiner Linie Nuala Entwürfe von Top-Model Christie Turlington um. Belfe, obwohl bisher mehr Insider-Tipp als Massen- Hype, realisiert die Sportkollektionen von Chanel und Christian Dior. In Deutschland präsentiert sich das Label denn auch in ausgewählten Kaufhäusern im Umfeld von Nobelmarken wie Escada Sport und Ralph Lauren.

Die Belfe-Innovation im kommenden Herbstprogramm: Die neue Steppjacke Pesopiuma wiegt dank moderner Fasern nur 350 Gramm und hält genauso warm wie eine herkömmliche Steppjacke. Die High- Tech-Joppe wird zusammengeknautscht in einem runden Henkel- Täschchen verkauft und ist für die Damen in kräftigem Rot, Fuchsia und Glyzine zu haben, während bei den Herren dunkelbraune und Orange-Töne dominieren. Kaufanreize soll außerdem die jüngere Linie Post Card bieten. Die verkauft sich bisher vorrangig in den USA, jetzt soll sie auch auf dem deutschen Markt abgehen.

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