Irak
Prinz Harry darf nicht richtig kämpfen

Der frisch gebackene Offizier Prinz Harry, der dritte in der britischen Thronfolge, soll bei einem möglichen Einsatz seines Regiments im Irak aus Situationen herausgehalten werden, wo seine Präsenz andere britische Soldaten gefährden könnte.

HB LONDON. Das erklärte das Verteidigungsministerium in London am Montag und unterstrich zugleich, es gebe noch keinen Zeitplan, wann Harrys Einheit „Blues and Royals“ der Household Cavalry in den Irak geschickt werde. Bei der Truppenrotation im nächsten Monat werde dies noch nicht der Fall sein.

Harry, der jüngste Sohn von Thronfolger Prinz Charles, soll nach einem Bericht der „Mail on Sunday“ damit gedroht haben, die Streitkräfte zu verlassen, wenn er nicht bei Kampfeinsätzen seiner Einheit dabei sein dürfe. Harry war nach 40-wöchiger Ausbildung Mitte des Monats in den Rang eines Unteroffiziers erhoben worden. Eine Sprecherin des britischen Verteidigungsministeriums erklärte, er solle bei der ganzen Bandbreite von Einsätzen dabei sein. Doch wenn die Präsenz eines Mitglieds des Königshauses die Gefahr von Angriffen auf seine Kameraden erhöhe, solle Harry fern gehalten werden.

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