Irkutsk
Rätselraten über Deutsche an Bord des Unglücks-Airbus

Das Flugzeugunglück im sibirischen Irkutsk hat mindestens 102 Menschen das Leben gekostet. Weitere zum Teil Schwerverletzte werden in Krankenhäusern behandelt. Die Zahl der deutschen Passagiere, die sich an Bord der Maschine befanden, ist indes weiterhin nicht hundertprozentig klar.

HB MOSKAU. In Berichten russischer Medien hieß es, elf der 200 Flugzeuginsassen hätten sich selbst aus der Maschine retten können. Darunter seien einer der Piloten und eine Stewardess. 55 Insassen überlebten verletzt, sechs von ihnen befinden sich noch in kritischem Zustand. Die Überlebenden hätten zumeist Brand- oder Rauchgasverletzungen erlitten.

Über die Anzahl deutscher Passagiere an Bord gibt es widersprüchliche Angaben. In einer Erklärung des russischen Außenministeriums hieß es allerdings übereinstimmend mit den Angaben der Fluggesellschaft Sibir, drei Deutsche seien nach Irkutsk geflogen. Die betroffene Fluglinie Sibir hatte am Vortag mitgeteilt, zwei von drei Deutschen an Bord hätten überlebt. Das deutsche Generalkonsulat in Nowosibirsk gab bekannt, im Krankenhaus von Irkutsk liege eine junge Frau aus Stuttgart, die sich in einem „stabilen Zustand“ befinde.

Die russische Fluglinie Sibir ist nach Aeroflot die größte im Land. Vor gut zwei Jahren hatte man die Flugzeugflotte von Boeing auf Airbus umgerüstet. Ein Sibir-Sprecher drohte am Sonntag jedoch, alle zehn Maschinen der Typen A310 und A320 könnten nach Abschluss der Untersuchungen aus dem Verkehr gezogen werden.

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