Italien
Italien: Die Erde bebt und bebt

Stärkere Nachbeben haben am Donnerstagmorgen die Bewohner Mittelitaliens erneut in Angst und Schrecken versetzt. In der Region um L'Aquila haben Bergungsmannschaften weiter nach Überlebenden gesucht. Sie hatten allerdings immer weniger Hoffnung, Menschen lebendig zu bergen.

HB ROM. Ein Beben kurz nach Mitternacht wurde mit einer Stärke von 5,2 gemessen, berichteten die italienischen Medien. Das verheerende Beben, das die Region in den Abruzzen rund um die Stadt L'Aquila am Montagmorgen erschüttert hatte, hatte eine Stärke von 5,8 erreicht. Seit Montag wurden mehrere hundert Nachbeben registriert.

Bei den Bergungsarbeiten wurden bis zum frühen Donnerstagmorgen insgesamt 274 Tote geborgen. Unter den Trümmern werden noch Dutzende von Verschütteten befürchtet. Knapp 500 Menschen gelten noch als vermisst.

Die Bergungsmannschaften haben allerdings immer weniger Hoffnung, Menschen lebendig zu bergen. Wegen der Serie von Nachbeben mussten die Helfer ihre Suche am Morgen mehrfach unterbrechen.

17 000 Obdachlose übernachteten bei eisigen Temperaturen in Zeltstädten. Für Freitag ist ein landesweiter Trauertag angesetzt. Dann soll auch ein staatliches Massenbegräbnis stattfinden. Das Beben hatte in der Nacht zum Montag in Mittelitalien die Region um L'Aquila herum verwüstet. Neben den Toten gab es etwa 1000 Verletzte.

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