Jackson: Kein Schuldeingeständnis
Jackson zahlte über 20 Millionen Dollar an Jungen

Laut dem US-Sender Court-TV hat Popstar Michael Jackson einem Jungen, der ihm 1993 Missbrauch vorgeworfen hatte, mit einem Millionen-Betrag entschädigt.

HB LOS ANGELES. Wie der TV-Sender berichtete, hat der jetzt 24-Jährige damals 15 Mill. Dollar und seine Eltern und der Anwalt zusammen acht Mill. Dollar erhalten. Der Sender berief sich auf schriftliche Verträge aus dem Jahr 1994. Der 45-jährige Popsänger muss sich in einem anderem Fall von September an wegen Kindesmissbrauchs, versuchter Erpressung und Entführung vor Gericht verantworten. Jackson soll einen 13-jährigen krebskranken Jungen im Februar und März 2003 sexuell missbraucht und mit Alkohol gefügig gemacht haben.

1993 hatten die Missbrauchs-Vorwürfe des Jungen nicht zu einer Anklage geführt. Nach Erhalt des Geldes sah die Familie des Kindes von einem Prozess ab. Court-TV zufolge räumte Jackson durch die Zahlung aber nicht seine Schuld ein. In einem Dokument heißt es, „dieses Abkommen soll nicht als Eingeständnis von Jackson ausgelegt werden, dass er sich dem Minderjährigen gegenüber falsch verhielt“. Es war lange Zeit spekuliert worden, dass Jackson in den 90er Jahren einen Millionenbetrag gezahlt hat. Court-TV konnte nun erstmals die Höhe des Betrags durch Dokumente belegen.

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