Jahresrückblick
Chronik: März 2008

Im März wütet das Orkantief Emma über Europa, Porsche stockt seine Anteile an VW auf mehr als 50 Prozent auf, Andrea Ypsilanti scheitert das erste Mal am Widerstand aus den eigenen Reihen, ein Holzklotzwurf von einer Autobahnbrücke tötet eine Mutter, Ford verkauft Jaguar und Landrover und das Transrapid-Projekt in München scheitert.

1. März: Das Orkantief „Emma“ wütet über Europa, mindestens 15 Menschen kommen ums Leben. Bundesweit sterben sieben Menschen. In Hamburg entgeht ein Lufthansa-Airbus nur knapp einer Katastrophe.

2. März: CSU und SPD sind die Verlierer der bayerischen Kommunalwahlen. Sieben Monate vor der Landtagswahl fährt die CSU mit 40,0 Prozent ihr schlechtestes Ergebnis bei einer Kommunalwahl seit 1966 ein.

3. März: Der Aufsichtsrat des Stuttgarter Sportwagenbauers Porsche gibt grünes Licht für die Aufstockung der VW-Anteile auf mehr als 50 Prozent. Porsche hält zu dem Zeitpunkt knapp 31 Prozent an VW.

3. März: Volkswagen erwirbt für 2,9 Milliarden Euro rund 30 Prozent der Stimmrechtsanteile beim schwedischen Lastwagenkonzern Scania. Damit verfügt VW über 68,6 Prozent.

6. März: Papst Benedikt XVI. empfängt erstmals das Oberhaupt der orthodoxen Christen, Patriarch Bartholomaios I. von Konstantinopel, im Vatikan.

6. März: Bei einem Terroranschlag auf eine jüdische Religionsschule in Jerusalem reißt ein palästinensischer Selbstmordattentäter acht Israelis mit in den Tod.

7. März: Am Widerstand in den eigenen Reihen scheitert SPD-Spitzenkandidatin Andrea Ypsilanti erstmals mit Plänen für eine rot-grüne Minderheitsregierung unter Duldung der Linken.

8. März: US-Präsident George W. Bush bringt ein Anti-Folter-Gesetz mit seinem Veto zu Fall. So bleiben sogenannte harsche Verhörmethoden im Kampf gegen den Terrorismus weiterhin erlaubt.

10. März: Am 49. Jahrestag des Aufstands gegen China beginnen rund 100 Exil-Tibeter im indischen Dharamsala einen Protestmarsch in ihre besetzte Heimat. Danach breiten sich die Proteste auch in anderen chinesischen Provinzen aus. Es gibt zahlreiche Tote und Verletzte.

11. März: Das Bundesverfassungsgericht schränkt den Zugriff der Sicherheitsbehörden auf gespeicherte Telefon- und Internetdaten ein, billigt aber vorerst deren Massen-Speicherung. Am 28. Oktober begrenzt Karlsruhe den Zugriff auf die Daten weiter.

12. März: Das Landgericht Münster verurteilt fünf frühere Bundeswehrausbilder zu Bewährungsstrafen von bis zu 22 Monaten. Sie hatten 2004 Rekruten in Coesfeld misshandelt.

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