Jahresrückblick
Das war der April 2005

Der Abschied von Papst Johannes Paul II., die Wahl eines Deutschen zum neuen Papst, die Hochzeit von Prinz Charles und Camilla, die neue Regierung im Irak sowie der Titelgewinn des FC Bayern München bei der deutschen Fußballmeisterschaft standen im Mittelpunkt.
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1. April 2005

Papst Johannes Paul erleidet einen Herzinfarkt. Der Vatikan bezeichnet seinen Zustand als sehr ernst.

Beim Absturz eines US-Militärflugzeugs in Albanien kommen alle neun Menschen an Bord ums Leben.

Der deutsche Schauspieler Harald Juhnke stirbt im Alter von 75 Jahren in Berlin.

2. April 2005

Papst Johannes Paul II. (84) stirbt um 21.37 Uhr in seiner Privatwohnung im Vatikan. Noch am gleichen Abend kommen 100 000 Menschen auf dem Petersplatz zusammen.

Der musikalische Direktor der Mailänder Scala, Riccardo Muti, tritt nach neun Jahren zurück. Damit endet ein monatelanger Konflikt mit Orchestermitgliedern, Bühnenarbeitern und anderen Beschäftigten.

3. April 2005

Staats- und Regierungschefs in aller Welt würdigen den Einsatz des verstorbenen Papstes gegen Krieg und Gewalt. Der Leichnam von Johannes Paul wird im Vatikan aufgebahrt.

Ein 25-jähriger Mann stürmt in eine evangelisch-methodistische Kirche in Stuttgart und ersticht mit einem Samurai-Schwert eine 43-jährige Frau. Drei weitere Personen werden schwer verletzt. Die Polizei geht von einer Beziehungstat aus.

4. April 2005

Der Leichnam von Johannes Paul II. wird aus dem Apostolischen Palast des Vatikans in den Petersdom gebracht und aufgebahrt. Das Kardinalskollegium setzt den 8. April als Tag der Beisetzung fest.

Bei Regionalwahlen in Italien müssen die Parteien der Mitte-rechts-Regierung eine schwere Niederlage hinnehmen.

Jörg Haider erklärt seinen Austritt aus der Freiheitlichen Partei Österreichs (FPÖ) und gibt die Gründung einer neuen Partei bekannt. Dem "Bündnis für die Zukunft Österreichs" (BZÖ) treten alle bisherigen FPÖ-Minister in der Wiener Koalitionsregierung mit der ÖVP bei. Anlass der Spaltung ist ein Richtungsstreit mit dem äußersten rechten Flügel der fremdenfeindlichen FPÖ.

Der nach Russland geflohene kirgisische Präsident Askar Akajew erklärt nach Gesprächen mit Vertretern der neuen Regierung seinen Rücktritt.

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