Jahrhundertstreit
USA zahlen Indianern Milliarden-Entschädigung

Früher trugen Ureinwohner und Amerikaner ihren Streit mit Waffen aus, heute tun sie es vor Gericht. Eine milliardenschwere Entschädigung für entgangene Provisionen könnte das Kriegsbeil nun endlich begraben.
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New YorkDie Ewigkeit hielt immer nur ein paar Jahre. Dutzende Verträge haben die Regierungen der USA in den letzten 236 Jahren mit den Indianern geschlossen, in fast allen wurde das übrig gelassene Land den Ureinwohnern „für immer“ versprochen. Doch schon bald richteten sich wieder die Augen von Spekulanten, Ölbohrern und Goldsuchern auf die verbliebenen Jagdgründe. Zwischen Washington und den Stämmen herrschte Kriegszustand - im 19. Jahrhundert militärisch, im 20. juristisch. Jetzt könnte ein Milliardenausgleich für Fälle, die schon ein Jahrhundert zurückliegen, die Ureinwohner besänftigen.

Gut eine Milliarde Dollar (rund 780 Millionen Euro) will die Regierung den Indianern zahlen. Das ist das Ergebnis eines jahrelangen Rechtsstreits, den Washington mit mehr als 100 Stämmen geführt hat. Dem Vergleich haben zwar nur 41 „Nations“ zugestimmt, aber auch mit den anderen Stämmen wird eine Einigung erwartet.

Es ist keine Wiedergutmachung für das Unrecht an den ursprünglichen Völkern Nordamerikas, nicht für Vertreibung, Massaker und Eliminierung ganzer Kulturen. Es geht um handfeste juristische Fragen, die Barack Obama zu Beginn seiner Amtszeit vor drei Jahren zu klären versprach.

Im Kern ging es um entgangene Provisionen. Denn für die Öl- und Gasförder-Provisionen, die Weide- und Fischereirechte, die Schürf- und Abbaugenehmigungen sind die Bundesbehörden zuständig - auch wenn es sich um Indianerland handelt. Dafür gebührt den Reservaten aber eine ordentliche Beteiligung an den Einnahmen. Und genau die habe es so nicht gegeben, klagen die Indianer. Oft sei zu wenig gezahlt worden oder gar nichts. War es gezielte Benachteiligung oder schlicht Misswirtschaft? Klar war nur: Washington ist verantwortlich - Washington muss zahlen.

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Sonderrechte für Indianer-Reservate

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  • ich glaube es erst, wenn es ausgezahlt wurde, doch wer weiss, wie erbärmlich die Lakota (Ogalala) noch heute gezwungen sind zu leben, der weiss, dass es nothing ist, was für die Verbrechen gezahlt wird, welche die Amerikaner an die Lakotas und andere Native Völker begangen hat, dass es dafür keine Summe gibt, die hoch genug wäre, die Wenigsten wissen, wie es den Menschen im Reservat geht und wie die Jugendlichen eingesperrt werden, wenn sie mit Alkohol erwischt werden, die werden wie Tier in Gefängnissen gehalten, das weiss sich von Freunden, die Monate da gelebt haben und von meinen Lakota Freunden, wo ich in städnigem Kontakt mit stehe, nun kämpfen die Lakotas für den REst Land, den Sie noch haben, weil die Amis da nun eine Pipeline durch legen wollen, zur Gewinnung von Uran!!!!!!!!!!!

  • Sie meinen die Lieferung der sechs atomwaffenfähigen U-Boote der Dolphin-Klasse, die Deutschland den Israelis hat schenken müssen?

  • Ebenso die Briten für den Holocaust an den Iren um 1850, der Millionen Menschenleben forderte und bis heute weitgehend verschwiegen wird. Allenfalls wird er als Hungekatastophe durch Kartoffelfäule bezeichnet, war jedoch eine gezielte Ausrottung der Iren bei denen bis zu 6 Millionen umkamen.

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