Japan und Indonesien
Schwere Erdbeben in Asien

Zwei schwere Erdbeben binnen weniger Stunden haben die japanische Inselgruppe Ogasawara und Teile Indonesiens erschüttert. Beide Erdstöße hatten eine Stärke von über 6 auf der Richter-Skala.

HB JAKARTA/TOKIO. Auf der Inselgruppe Ogasawara erreichte das Beben die Stärke 6,8. Das Zentrum des Bebens lag ungewöhnlich dicht an der Erdoberfläche, wie die Wissenschaftler des staatlichen Wetterdienstes mitteilten. Informationen über Schäden lagen zunächst nicht vor. Auch wurde keine Tsunami-Warnung ausgegeben. Die Ogasawara-Inseln liegen etwa 780 Kilometer südlich von Tokio. Aufgrund seiner Lage an den Rändern von vier tektonischen Platten ist Japan besonders erdbebengefährdet.

In Indonesien erreichte das Beben die Stärke 6,1. Berichte über Schäden oder Verletzte lagen zunächst nicht vor. Das Epizentrum lag nach Angaben von US-Geologen auf Sangihe, einer Insel rund 360 Kilometer nordöstlich von Manado, der Hauptstadt der Provinz Nordsulawesi. Auf der Insel leben nur wenige Menschen. Das Beben war das bislang stärkste von insgesamt sechs Erdstößen, die in den vergangenen zwei Tagen in der Region registriert wurden.

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