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Jede zweite Frau hat mehr als 25 Paar Schuhe

Kein Klischee: Viele Frauen haben einen Schuhtick. 45 Prozent der deutschen Frauen jedenfalls besitzen mehr als 25 Paar Schuhe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Frauenzeitschrift „Laura“.

dpa HAMBURG. Kein Klischee: Viele Frauen haben einen Schuhtick. 45 Prozent der deutschen Frauen jedenfalls besitzen mehr als 25 Paar Schuhe. Das ist das Ergebnis einer repräsentativen Umfrage im Auftrag der Frauenzeitschrift „Laura“.

Befragt wurden 1 000 Frauen zwischen 20 und 50 Jahren. Danach haben 38 Prozent der Frauen zwischen zehn und 25 Paar Schuhe im Schrank. Auf zehn Paar beschränken sich der Umfrage des Instituts Gewis (Hamburg) zufolge nur 17 Prozent der Frauen.

Filmstar Bette Middler sagte einmal: „Gib einem Mädchen die richtigen Schuhe und sie wird die Welt erobern.“ Marilyn Monroe stand auf Highheels, Serien-Figur Carrie Bradshaw aus „Sex and the City“ hatte für 8 000 Dollar Schuhe im Schrank. Imelda Marcos, die Frau des philippinischen Ex-Diktators Ferdinand Marcos, nannte rund 3 000 Paar ihr eigen - noch gar nichts gegen Popstar Maria Carey, die nach eigenem Bekunden mehr als 10 000 Paar besitzt.

Verona Pooth (ehemals Feldbusch) hat etwa 300 Paar zu Hause - und entwirft mittlerweile sogar eigene Schuhmode. Bei den meisten beginnt es schon früh: so wie bei Tennisstar Maria Scharapowa. Die 18-jährige Sportlerin erzählte der „Bunten“: „Ich habe sie nicht gezählt, es müssen Dutzende, eher Hunderte - ach, lassen wir das, Schuhe machen mich wahnsinnig.“

Männer stehen meist fassungslos vor dem Schuhtick der Frauen - reichen ihnen doch oft - von Sportschuhen abgesehen - ein Paar braune und ein Paar schwarze. Eine Ausnahme bildet da TV-Moderator Kai Pflaume, der sich einmal mit immerhin 30 Paar Schuhen als männlicher Schuhfan geoutet hat: „Ein gut angezogener Mensch, der am Schuh gespart hat, lässt tief blicken. Der hat keinen Stil. Ich erkenne Sparschuhe sofort. (...) Für mein teuerstes, handgenähtes Paar habe ich ein Vermögen hingelegt, über 400 Euro“, verriet Pflaume dem „Stern“.

Nach Einschätzung von Psychologen sind viele Frauen dem Schuhrausch verfallen, weil sie sich mit Hilfe von Schuhen verwandeln können: Vom patenten sportiven Typ in flachen Sneakern ins verführerische Luxusweibchen auf hohen, goldenen Riemchensandaletten.

Für viele Frauen ist die Erklärung ihres Hangs zu heißen Sohlen allerdings ganz einfach: Schließlich passen zu Hosen andere Schuhe als zu Röcken.

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