„JJ1“ war in Südtiroler Naturpark geboren worden
Italien fordert Herausgabe von totem „Bruno“

Italien betrachtet den in Bayern erschossenen Bären „JJ1“ alias „Bruno“ als Staatseigentum und fordert deshalb die Herausgabe des Kadavers. Umweltminister Alfonso Pecoraro Scania ersuchte am Montag den Freistaat Bayern schriftlich, den toten Bären den italienischen Forstbehörden zu übergeben.

HB ROM. „Unser vordringlichstes Ziel ist es, den Leichnam (des Bären) in unser Land zu holen“, schrieb der Minister. Das Tier sei Eigentum des italienischen Staates.

„JJ1“ war im Südtiroler Naturpark Adamello Brenta geboren worden und zwei Jahre mit seinem Zwillingsbruder bei der Mutter „Jurka“ aufgewachsen. Nach den Plänen des bayerischen Umweltministeriums soll der tote Bär ausgestopft und im Museum „Mensch und Natur“ am Schloss Nymphenburg ausgestellt werden. Am 26. Juni hatten Jäger das Raubtier in der Nähe des Ausflugslokals Rotwandhaus auf einer Almwiese oberhalb des Spitzingsees im Landkreis Miesbach erschossen.

Dagegen hatte der italienische Umweltminister protestiert. Scanio argumentierte, der Bär stehe unter Artenschutz und hätte betäubt und nach Italien transportiert werden können.

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