Journalisten geehrt
Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus vergeben

Glühende Landschaften und heimliche Atomtests: In Berlin wird am Donnerstagabend der Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus vergeben. Die mit jeweils 5000 Euro dotierte Auszeichnung geht nach Hamburg und München.

HB BERLIN. Die Journalisten Max Rauner und Christian Friedl erhalten in diesem Jahr den Georg von Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus. Geehrt werden sie für ihre Beiträge über das Enttarnen heimlicher Atomwaffentests und die Wassernot am Mittelmeer Die Auszeichnung ist mit jeweils 5000 Euro dotiert und wird am Donnerstagabend (23. Oktober) in Berlin vergeben.

Der promovierte Physiker und „ZEIT“-Redakteur Rauner, Jahrgang 1970, erhält den Preis in der Kategorie Print. Die Jury lobte seine herausragenden Texte zu Themen aus Geophysik, Ernährungswissenschaften und Katastrophenforschung. Leser erfuhren unter anderem, wie Geowissenschaftler mit einem Netz hochempfindlicher Sensoren heimliche Atomwaffentests aufdecken können.

Friedl, Jahrgang 1965, arbeitet als Chef vom Dienst für den Bayerischen Rundfunk. Er bekommt den Preis für anschauliche TV- Beiträge über Astronomie, Klimaforschung und Physik. Unter dem Titel „Glühende Landschaften“ beschrieb er beispielsweise die Wassernot in Europas Mittelmeerländern.

Der Holtzbrinck-Preis für Wissenschaftsjournalismus wird seit 1995 verliehen. Bei der Feier im Bode-Museum in Berlin werden am Donnerstag auch die „Nature Awards for Mentoring in Science“ übergeben. Geehrt werden Peer Bork vom Europäischen Laboratorium für Molekularbiologie (EMBL) in Heidelberg (10 000 Euro), Klaas Bergmann von der Technischen Universität Kaiserslautern sowie Professor Heinrich Betz vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung (jeweils 5000 Euro).

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%