Jury hat gewählt„Lügenpresse“ ist das Unwort des Jahres

Die islamkritische Bewegung „Pegida“ selbst hat nicht gewonnen, dafür eines ihrer Lieblingsworte. Zum „Unwort des Jahres“ wählten Sprachkritiker den Begriff „Lügenpresse“. An welchen Wörtern sie noch Kritik geübt haben.

  • 4

    4 Kommentare zu "Jury hat gewählt: „Lügenpresse“ ist das Unwort des Jahres"

    Das Kommentieren dieses Artikels wurde deaktiviert.

    • .... wertet die aufmerksamen Büger auf..
      Auch ein Unwort muss man sich verdienen . Und Volkes Meinung bildet sich numal an dem Vergleich was man selbst sieht und erlebt, und an dem wie und was darüber berichtet wird . Da ist dann Lügenpresse , die Überschrift !
      Und die Überschrift ( Hotline ) hat bei den meisten Zeitungen mit dem nachfolgenden Artikel wenig zu tun . Bei aufmerksamen Lesern , sofer man noch welche hat , sollte man sich badanken !

    • Sozialtourismus ist mir unbekannt, Armutszuwanderung ist mir aber geläufig. Letztlich krankt die ganze Diskussion an Inkonsequenz und falschem Humanismus.
      Es gibt zig Millionen Menschen die, wenn sie könnten nach Europa oder Deutschland ziehen würden, so sie denn könnten. Ebenso klar ist, das geht nicht. Es liegt auch nur bedingt in unserer Verantwortung. Nämlich nur in soweit, als wir selbst dazu beitragen, dass die Strukturen in den Heimatländern sich nicht verbessern. Dummerweise sind gerade unsere humanen Hilfen vor Ort Teil des Problems. Bevölkerungsüberschüsse entstehen dadurch, das die Sterblichkeiten durch westliche Hilfe dramatisch gesunken sind, aber weder Kultur noch Geburtenrate passt sich so schnell der neuen Situation an. In unserem christlichen Weltverständnis gibt es dafür auch keine Lösung, weil solche Gegensätze im Abendland nie Gegenstand der ethischen Diskussion gewesen sind.
      Wie also den Zustrom auf das human Notwendigste begrenzen, wenn unsere Humanität gar keine Begrenzungskriterien kennt, die der Situation gerecht würden?
      Eine Gesellschaft ist immer zuerst für sich selbst verantwortlich und wir können die Verantwortung Dritter letztlich nicht auf uns nehmen, das geht nur in sehr begrenztem Umfang. Alles andere bedeutet letztlich nur unkontrollierte Völkerwanderung mit allen Risiken bis zur Auflösung der Ordnung.
      Die Schwierigkeit besteht darin, dass wir gar keine ethisch belastbaren Abgrenzungskriterien haben, die einen kontrollierten Zustrom erlaubt. Deutschland noch weniger als der übrige Westen.
      Ohne Lösung dieses Dilemmas sind die Vorwürfe ignorant bis verlogen, aber weder hilfreich noch christlich human.
      Christliche Moral ist hier staatlich fehl am Platze, deshalb ist christliche Moral eine persönliche Angelegenheit, keine Staatliche.

    • Ich kenne keinen, der das Wort Sozialtourismus benutzt. Im Gegenteil, ich habe es heute das erste mal gehört.

      Und ich finde es auch völlig falsch, denn Touristen haben vor, irgendwann mal wieder zu gehen...

    • Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Nicht persönlich werden“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

    Serviceangebote
    Zur Startseite
    -0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%