"Kack' die Wand an!": Joey Heindle ist der neue Dschungelkönig

"Kack' die Wand an!"Joey Heindle ist der neue Dschungelkönig

Der australische Dschungel hat einen Überraschungskönig: Joey Heindle ist der Gewinner der RTL-Trashsendung "Ich bin ein Star - Holt mich hier raus!" und darf sich nun Dschungelkönig nennen.
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BerlinDer 19-Jährige Joey Heindle gewann am Samstagabend die Zuschauerabstimmung vor dem vorher hoch als Favorit gehandelten Travestiekünstler Olivia Jones. Dritte wurde die Schauspielerin Claudelle Deckert.

Heindle löst Vorjahressiegerin Brigitte Nielsen ab. Er feierte seinen Sieg in seinem bekannten Jargon: "Dschungelkönig, kack die Wand an!", sagte der wohl einem Großteil der Deutschen bislang unbekannte junge Mann. Er hatte im vergangenen Jahr an der RTL-Castingsendung "Deutschland sucht den Superstar" teilgenommen und dabei einige Fans gewonnen. Nach seinem Sieg jetzt war Joey aufrecht fassungslos: "Was, Dschungelkönig? Nee! Oder doch? Wow", versuchte er allein im Camp im Selbstgespräch seinen Erfolg zu verarbeiten.

Auch das Finale des Dschungelcamps wurde dem Ruf der Sendung als Ekel-TV mehr als gerecht. Claudelle musste in Wassertanks steigen, in die Wasser mit Tieren wie Schlammkrabben und Flusskrebse eingeleitet wurde und musste dabei nach Sternen suchen. Olivia musste in einen engen Tunnel steigen und dort in einem Bad aus Kakerlaken, Mehlwürmern und Spinnen ihre Sterne holen. Zuvor musste Joey ein Ekelmenü verzehren, darunter Kamelfuß, ein gammeliges Entenei und als Getränk Sperma vom Buschschwein - nach zwei Wochen Dschungelcamp meisterten die Kandidaten die Prüfungen mehr oder minder ungerührt.

In all dem Ekelumfeld sorgte RTL am Ende aber doch für einen romantischen Moment. Der Sender ließ die 18-jährige Freundin von Joey einfliegen und überraschte damit den frisch gekrönten Dschungelkönig. "Das ist das schönste Geschenk", freute sich Joey und verriet den Zuschauern, dass nur ein Brief seiner Freundin ihn am vorzeitigen Aufhören gehindert habe. "Ich liebe dich über alles für immer, weißt du was, du bist meine Dschungelkönigin", sagte er zu seiner Freundin und holte sie zu sich auf den Thron.

Nach dem Tod von Moderator Dirk Bach mit 51 Jahren Anfang Oktober moderierte die nun zu Ende gegangene siebte Staffel erstmals Daniel Hartwich an der Seite von Sonja Zietlow. Am Zuschauerinteresse änderte der Tod Bachs nichts: Die 16 Folgen guckten bis zu annähernd acht Millionen Menschen pro Sendung. In der für die Werbung relevanten Zielgruppe der 14- bis 49-Jährigen näherte sich die Einschaltquote wiederholt fünfzig Prozent an. Noch erfolgreicher war vor dem Finale am Samstagabend nur die Anfang 2011 ausgestrahlte fünfte Staffel mit dem Sieger Peer Kusmagk.

RTL hatte das erste Mal vor neun Jahren mehr oder weniger bekannte Prominente in ein Camp im australischen Busch geschickt. Nachdem das Format zu Beginn noch wegen Menschenfeindlichkeit von viel Kritik begleitet wurde, etablierte es sich längst als Massenerfolg. Deshalb ist damit zu rechnen, dass RTL sich schon bald wieder auf die Suche nach neuen B-, C-, und D-Prominenten macht, die in einem Jahr freiwillig ins Dschungelcamp gehen.

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  • Peinlich, peinlich... Ihre Rechtschreibung.

  • peinlich, peinlich....dass im handelsblatt über solch eine sendung geschrieben wird.

  • Eine menschenverachtende und geistig unter jeglichem Warnradar fliegende Brachial-Ekel-Sendung, hat aus dem telefonischen Massenmitleid der nichtdenkenden trivialen Einschaltquotensofacommunity heraus, endlich die ihr - mehr als würdige - traurige Medienmajestät gekrönt! Egal ob feinstgeröstete Skorpionshäppchen, sanft gegarter Kamelpenis, diverse andere als Nahrung deklarierte Tierabfalldelikatessen, sprudelnde Teilnehmerbrechorgien oder auch wirklich gefährliche Wildtiere etc. - 14 Tage Flaches, Menschenverachtendes und Thumbes in trauter Verbindung mit superweit unter die Gürtellinie gehenden süffisanten Kommentaren des Moderatorenunpaares Ziedlow & Hartwich, haben endlich ein Ende. Eine illustres Gebräu aus öffentlichem Masochismus der Teilnehmer, versteckt-offenem Sadismus der Macher und millionenfachem Voyeurismus der Zuschauer, kannte dabei kaum geschmackliche Grenzen. Darauf ein Gläschen Schweinesperma! Prost "König" Joey Heindle! PS: Du weißt bloß noch nicht, dass Du schon lange vor Deinem Sieg eigentlich schon wieder verloren hattest... Genauso wie Dein Publikum!

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