Kaiserschnitt möglicherweise notwendig
Angst um Prinzessin Kikos drittes Kind

Die japanische Prinzessin Kiko kämpft nach Angaben des Hofes mit Schwangerschaftskomplikationen. Es wird befürchtet, dass das dritte Kind der 39 Jahre alten Prinzessin früher als errechnet zur Welt kommen wird.

HB TOKIO. Die japanische Prinzessin Kiko, die Ende September ihr drittes Kind erwartet, leidet nach Angaben des Palastes unter Schwangerschaftskomplikationen. Die Ärzte hätten Symptome eines Plazentavorfalls entdeckt, teilte der Hof in Tokio am Dienstag mit.

Um Blutungen oder eine Frühgeburt zu vermeiden, sei möglicherweise ein Kaiserschnitt vor dem errechneten Geburtstermin notwendig. Der Zustand der 39 Jahre alten Prinzessin und des ungeborenen Kindes sei jedoch stabil und Kiko müsse nicht im Krankenhaus behandelt werden, erklärte Hofarzt Ichiro Kanazawa. Die Geburt wird landesweit mit Spannung erwartet, weil in der kaiserlichen Familie seit mehr als 40 Jahren kein männlicher Nachkomme mehr geboren wurde. Kiko und Prinz Akishino, der zweite Sohn von Kaiser Akihito, haben das Geschlecht des Kindes bislang nicht bekannt gegeben.

Auch Thronfolger Prinz Naruhito hat nur eine Tochter mit Namen Aiko. Nach den geltenden Gesetzen haben nur männliche Mitglieder der Herrscherfamilie Anspruch auf den Thron.

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