Kalifornien Oroville-Staudamm soll neuen Regenfällen trotzen

Am Oroville-Stausee sind Arbeiter pausenlos im Einsatz, um Schäden auszubessern und den Wasserspiegel zu senken. Doch in Nordkalifornien zieht ein weiteres Sturmtief auf. Die Anwohner sind in Alarmbereitschaft.
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Neue Regenfälle werden erwartet. Quelle: AP
Oroville

Neue Regenfälle werden erwartet.

(Foto: AP)

SacramentoDer Norden Kaliforniens wird von neuen Winterstürmen heimgesucht, auch die Region um den beschädigten Oroville-Staudamm ist davon betroffen. Im Wettlauf mit der Zeit sind Arbeiter rund um die Uhr im Einsatz, um die Stauanlagen zu befestigen, wie die staatlichen Behörden am Mittwoch mitteilten. Stärkere Regenfälle wurden ab Donnerstag erwartet. Man rechne aber damit, dass der Stausee den weiteren Wasserzufluss aufnehmen könne, hieß es von offizieller Stelle.

Dank kontrollierter Abflüsse war es in den letzten Tagen gelungen, den Wasserspiegel in dem Reservoir um mehrere Meter zu senken. Mit dieser Maßnahme soll dem neuerlichen Austritt von Wasser über einen unbefestigten Notauslauf vorgebeugt werden. Dieser Abfluss war am Wochenende stark beschädigt worden, ein Teil der Anlage drohte einzubrechen.

Kalifornien fürchtet neue Wassermassen
Wasser ablassen
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Die Reparaturarbeiten an dem beschädigten Notüberlauf des Oroville-Damms laufen auf Hochtouren. Wegen neuer Wassermassen durch einen Sturm wurde vorsorglich neues Wasser aus dem See abgelassen, um die Gefahr eines Dammbruchs zu reduzieren.

Reparaturen
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Ein Hubschrauber fliegt am Freitag in der Nähe von Oroville einen Lagerplatz für mit Steinen gefüllte Säcke an. Sie werden zum beschädigten Notüberlauf am Staudamm transportiert.

Beton
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Zahlreiche Betonmischer warten auf dem Damm des Oroville-Stausees, um ihre Ladung zum beschädigten Notüberlauf des Staudamms zu bringen. Die Anlage liegt rund 125 Kilometer nördlich von Sacramento im US-Bundesstaat Kalifornien.

Helikopter
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Auch Spezial-Helikopter sind im Einsatz, um schnellstmöglich Gestein zur Befestigung des überfluteten Damms zu bringen.

Gestein
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Schweres Gerät ist im Einsatz, um Tonnen von Gestein zur Sicherung des Damms heranzuschaffen.

Sturm
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Auf dem Satellitenbild vom Freitag erkennt man einen mächtigen Sturm, der sich in Richtung Kalifornien bewegt und in diesen Tagen neue Regelfälle mit sich bringt.

Schäden
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Der hohe Wasserstand drückt auf die Staumauer – beim Versuch vor eineinhalb Wochen, das Wasser abzulassen, wurden die Schäden am Damm offensichtlich. Seitdem laufen die Reparaturarbeiten an der Anlage.

Mehr als 180.000 Menschen am Fuße der höchsten Staumauer in den USA hatten die Gefahrenzone am Sonntag sicherheitshalber räumen müssen. Nach einer vorläufigen Entwarnung waren die meisten bis zum Mittwochmorgen (Ortszeit) in ihre Häuser zurückgekehrt.

Trotz der Entspannung der Lage rief Sheriff Kory Honea die Anwohner weiterhin zur Vorsicht auf. Sie sollten sich für eine schnelle Evakuierung bereit halten, falls das Risiko wieder steigt.

Nach wochenlangen Stürmen in Kalifornien sind viele Seen und Wasserreservoirs bis an den Rand gefüllt. In den Bergen der Sierra Nevada liegt überdurchschnittlich viel Schnee. Im Falle einer plötzlichen Schneeschmelze wäre der Oroville-See von einem starken Zulauf betroffen.

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  • dpa
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