Kambodscha droht Fahrern Umerziehung an
Wiehern statt Hupen verboten

In Kambodscha erregen derzeit Hupen mit tierischen Lauten den Zorn der Polizei. Wer künftig anstatt normal zu hupen lieber bellt, wiehert oder muht, muss mit einer Verwarnung und „Umerziehung“ rechnen. Diesen Polizeierlass veröffentlichte die Zeitung „Kampuchea Times“ am Dienstag.

HB PHNOM PENH. Hupen, die sich wie krähende Hähne, bellende Hunde oder wiehernde Pferde anhören, sind der letzte Schrei in Kambodschas chaotischem Verkehr. Die Polizei macht diese Hupen für zahlreiche Unfälle verantwortlich.

Autofahrerin Si Nuon (28) begrüßte den Erlass. Sie habe vor kurzem fast einen Unfall verursacht, weil ihr eine Hupe, die sich wie ein galoppierende Hengst in Panik anhörte, einen Schrecken einjagte, erzählte sie in Phom Penh. Die tierischen Hupen kommen aus China und sind für ein paar Euro überall zu haben. Die Reihe der Motorradläden am O'Russei-Markt in Phnom Penh hörte sich am Dienstag wie ein Bauernhof an. Die Wieher-Hupe sei äußerst populär, meinte Verkäufer Vann, aber auch brüllende Bullen seien „in“.

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