Kampf gegen Blüten
Weniger Falschgeld in Deutschland

Der Kampf gegen Blüten war erfolgreich: Das Aufkommen falscher Euro-Noten ist laut Bundesbank in Deutschland im fünften Halbjahr in Folge gesunken. Den Rückgang führt sie vor allem auf polizeiliche Ermittlungserfolge auf europäischer Ebene zurück.

mak FRANKFURT. In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hat die Bundesbank nur 19 664 „Blüten“ registriert. Das sei ein Rückgang um rund sieben Prozent gegenüber dem 2. Halbjahr 2006, teilte die Bundesbank gestern mit.

Mit rund fünf Fälschungen auf 10 000 Einwohner pro Jahr liege Deutschland weit unter dem Durchschnitt des Euro-Raums, sagte Hans Reckers, der im Bundesbankvorstand für Bargeld zuständig ist. Die Zahl falscher Euro-Münzen im deutschen Zahlungsverkehr ist dagegen im letzten Halbjahr um fünf Prozent auf 39 792 gestiegen.

Im Euro-Raum insgesamt sind im gleichen Zeitraum 265 000 gefälschte Banknoten aus dem Zahlungsverkehr gezogen worden, teilte die Europäische Zentralbank mit. Das war die gleiche Menge wie im zweiten Halbjahr 2006.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%