Kanzler will sich am Sonntag mit Besuchern unterhalten
Andrang beim Besuchstag der Bundesregierung

Zum sechsten Mal hat die Bundesregierung am Samstag ihre Gebäude für Besucher geöffnet. Etwa 70.000 kamen, um alles zu besichtigen und vielleicht den einen oder anderen Politiker zu erhaschen.

HB BERLIN. Schlange stehen ist die Erfahrung, die alle Besucher des Tages der offenen Tür der Bundesregierung eint. Allein vor dem Bundeskanzleramt standen die Menschen am Samstagmittag auf einer Länge von mehr als 100 Metern an. Auch an anderen Regierungsgebäuden war der Andrang groß.

Die Bundesregierung hatte zum sechsten Mal zum «Staatsbesuch» eingeladen und ihre Häuser geöffnet. So solle Politik «hautnah» erlebt werden, versprachen die Veranstalter.

Rund 70.000 Besucher strömten schon am Samstag zum «Tag der offenen Tür» in die Ministerien und Bundesbehörden. Das waren nach Angaben des Bundespresseamtes 20.000 mehr als vor einem Jahr. Von besonderem Interesse war das Bundeskanzleramt, wo sich Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) am Sonntagnachmittag seinen Besuchern stellen will.

Aber auch die anderen Bundesministerien und das Bundespresseamt erfreuten sich großen Zuspruchs. Geboten wurde am Samstag (und wird am morgigen Sonntag) der Bevölkerung ein Unterhaltungs- und Informationsprogramm.

Einiger Mitglieder des Kabinetts und weitere Regierungsmitarbeiter waren vor Ort, um Fragen zu beantworten und mit Besuchern zu diskutieren. Bundeskanzler Gerhard Schröder kündigte an, am Sonntagnachmittag Zeit zu haben, sich im Kanzleramt zu unterhalten.

Um den Besuch mehrerer Ministerien zu erleichtern, waren die einzelnen Veranstaltungsorte mit einem kostenlosen Bus-Shuttle verbunden. Am Samstag und Sonntag sind die Regierungsgebäude jeweils bis 18 Uhr geöffnet.

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