Karibik-Projekt
Branson will Lemuren umsiedeln

In ihrer Heimat Madagaskar sind die Lemuren vom Aussterben bedroht, daher soll eine Umsiedlung die Art erhalten. Der Milliardär, Unternehmer und Abenteurer Richard Branson plant neuen Lebensraum in der Karibik.
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Der britische Unternehmer und Milliardär Richard Branson will auf einer unbewohnten Insel in der Karibik, die ihm gehört, afrikanische Lemuren ansiedeln. Die Affen, die in ihrer Heimat Madagaskar vom Aussterben bedroht sind, sollen auf der Moskito-Insel ausgesetzt werden, wo sie nicht vom Menschen bedroht werden, kündigte Branson am Montag an. Die Insel ist Teil der British Virgin Islands und liegt knapp 140 Kilometer vor Puerto Rico.

Zunächst sollen 30 Lemuren aus verschiedenen Zoos auf die Insel gebracht werden, sagte Branson. Sie würden dort den einzigen Wildtier-Bestand ihrer Art außerhalb Afrikas bilden. Experten gehen davon aus, dass die Tiere auf Moskito Island gute Lebensbedingungen vorfinden. Branson hatte sich in der Vergangenheit wiederholt für den Schutz bedrohter Tierarten in aller Welt eingesetzt.

 

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