Karlspreis für den Papst
Franziskus, der Retter Europas?

Zur Verleihung des Karlspreises an Papst Franziskus reisen Kanzlerin Merkel, der spanische König Felipe, die dreiköpfige EU-Spitze und 500 Deutsche nach Rom. Die Politiker treffen sich vorher mit Premier Matteo Renzi.
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RomDer Festakt beginnt am Freitagmittag um 12 Uhr in der Sala Regia, der prächtig geschmückten Empfangshalle im ersten Stock des Apostolischen Palastes im Vatikan, und dauert eine Stunde. Papst Franziskus erhält den Karlspreis, und dass er dafür nicht nach Aachen reisen würde, war schon bei der Verkündung des Preisträgers im vergangenen Dezember klar. So kommt eine große Pilgerschar nach Rom, allein rund 500 aus Deutschland, um Franziskus zu feiern und seine Nähe zu suchen.

Allen voran Bundeskanzlerin Angela Merkel, der spanische König Felipe und die drei EU-Spitzen Jean-Claude Juncker, Martin Schulz und Donald Tusk. Der EU-Kommissionspräsident, der Präsident des Europaparlaments und der amtierende Präsident des Europäischen Rats teilen sich die Laudatio auf den Preisträger, nachdem der Aachener Domchor gesungen hat, denn 2015 war der Karlspreis an die EU als Institution gegangen, und die wird durch das Trio nun offiziell vertreten.

Der Tag beginnt am Morgen mit einer Messe im Petersdom, die Walter Kardinal Kasper hält. Danach hat die Bundeskanzlerin, die Franziskus schon mehrmals getroffen hat, eine Privataudienz beim Papst, anschließend auch das EU-Trio. Mit großer Spannung wird in Rom erwartet, was der Papst dann bei der Preisverleihung sagen wird, denn Franziskus scheut bei keiner Predigt und Ansprache das offene Wort. Und er ist ein Papst der Symbole: Erst vor ein paar Wochen war er einen Tag auf Lesbos, um auf das Leid der Flüchtlinge aufmerksam zu machen, wie schon bei seinem Besuch auf Lampedusa 2013. Von Lesbos brachte er in seinem Flugzeug drei syrische Flüchtlingsfamilien mit – keine Christen, sondern Muslime.

Dass Europa in diesem Jahr mit dem neuen Aufflammen der Flüchtlingskrise, dem Streit um den Bau von Mauern und der anstehenden Abstimmung in Großbritannien über den „Brexit“ an einem Wendepunkt steht, beherrscht die Diskussionen in den Mitgliedstaaten seit Monaten. Politiker sprechen vom Schicksalsjahr. Da kann ein starkes Wort des Oberhaupts der Katholischen Kirche viel bewirken und eine große psychologische Wirkung haben.

Die Aachener Organisatoren des Karlspreises hoffen das. In ihrer Begründung heißt es: „Angesichts des dramatischen Vertrauensverlustes, unter dem Europa leidet, und in einer Zeit, in der viele Bürgerinnen und Bürger in Europa Orientierung suchen, sendet Seine Heiligkeit Papst Franziskus eine Botschaft der Hoffnung und der Ermutigung aus, eine Botschaft der Hoffnung, die auf der Zuversicht beruht, dass die Schwierigkeiten zu machtvollen Förderern der Einheit werden können, um alle Ängste zu überwinden, die Europa – gemeinsam mit der ganzen Welt – durchlebt“.

Im November 2014 hatte Franziskus in Straßburg vor dem Europaparlament über die Zukunft Europas gesprochen: „Liebe Europaabgeordnete, die Stunde ist gekommen, gemeinsam das Europa aufzubauen, das sich nicht um die Wirtschaft dreht, sondern um die Heiligkeit der menschlichen Person, der unveräußerlichen Werte; das Europa, das mutig seine Vergangenheit umfasst und vertrauensvoll in die Zukunft blickt, um in Fülle und voll Hoffnung seine Gegenwart zu leben.“

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Die Polit-Prominenz steht Schlange

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  • Ora et labora „bete und arbeite“ ist ein altes Bekenntnis und weißt den Glaubigen den rechten Weg.

  • Stimmt, das alles MUSS so sein.

    Religion ist eine extrem komplexe wissenschaft, denn es geht da um Massenpsychologie und es geht darum, wie man die Massen so manipuliert, dass sie zu willenlose Opfer werden.

    Juden und Christen beten den Satan an (Fürst dieser Welt, Pan, den Gehörnten, Winkelmann, JHWE...). Es gibt viele Namen für diese schwaze, satanische Gottheit, die dem Menschen dennoch so weit ähnelt dass man zusammen Kinder zeugen konnte.

    Und so brutal und grausam, wie dieser HERR ist, so tun es auch seine Anhänger.

  • Marc@Auch hat die Kirche stehts die Waffen gesegnet und die Soldaten seelsorgerisch betreut. so daß das Morden leichter von der Hand geht.

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