Kate Middleton
Gericht verbietet Verbreitung von Paparazzi-Fotos

Der Schaden ist zwar angerichtet, ein französisches Gericht hat aber nun die Position des britischen Königshauses gestärkt. Die Oben-ohne-Fotos von Herzogin Catherine dürfen nicht mehr veröffentlicht werden.
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Auf Tuvalu ist die Welt des royalen Besuchsprogramms noch in Ordnung: Blumengeschmückte Männer, eine begeisterte Menge, die halbe Inselbevölkerung auf den Beinen, um Prinz William und seiner Frau Kate zuzujubeln. Die Südseesonne dürfte Kate weit angenehmer in Erinnerung bleiben als jene provenzalischen Sonnenstrahlen, unter denen sie ihr Bikinitop abstreifte. Die Fotos von Tuvalu kommen vielleicht ins Familienalbum, die Paparazzi-Aufnahmen landen jetzt im Giftschrank.

Die eindeutige Rechtslage in Frankreich lässt kaum Platz für Zweifel. Ungenehmigte Veröffentlichungen aus dem privaten Bereich sind praktisch tabu. Diese juristischen Fakten haben die sonst für Königshäuser so wichtigen Klatschpresse schnell eingeholt. Vier Tage nach der ersten Veröffentlichung durch das französische Magazin „Closer“ kassierte das Gericht in Nanterre bei Paris die heimlich geschossenen Fotos. Alle Aufnahmen müssen den Briten übergeben werden, die weitere Verbreitung ist verboten.

Der kurze Zwischenerfolg hat für die Royals einen Beigeschmack. Beim Blick ins Internet ist es schwer, nicht über die Bilder vom Freisitz jenes Château d'Autet zu stolpern, auf dem die beiden 30-Jährigen sich ebenso sorglos wie unbedeckt tummelten. Auch die in Deutschland von der ehemaligen First-Lady beklagte automatische Vervollständigung bei Google-Anfragen schlägt für Suchen nach der Herzogin nach sechs Buchstaben „Kate Middleton oben ohne“ vor.

„Der Schaden ist da“, kommentierte der Pariser Anwalt der Royals, Aurelien Hamelle, bei der Anhörung vor Gericht die Wirkung der Bilder eines „eminent intimen Moments“. Das Königshaus geht nun noch einen zweiten juristischen Weg. Nach einer entsprechenden Anzeige von William und Kate hat die Staatsanwaltschaft in Nanterre Vorermittlungen für ein Strafverfahren eingeleitet. In Frankreich kann sich ein solches Verfahren gegen den Fotografen, die „Closer“-Chefredakteurin oder auch gegen das Magazin selbst richten.

Im Zweifel geht es um bis zu ein Jahr Haft. Die ebenfalls drohende Geldstrafe von maximal 45 000 Euro scheint allerdings wenig abzuschrecken. Zuletzt etwa ging unter anderem Valérie Trierweiler, Lebensgefährtin von Frankreichs Präsident François Hollande, gegen das Blatt vor. Es hatte ein Foto gedruckt, das die Freundin der Staatsspitze in Badekleidung zeigt. Im Jahr 2007 ging es um 15 000 Euro, als ein „Closer“-Foto den früheren Sozialistenchef mit seiner damals angeblichen neuen Geliebten zeigte.

Die juristischen Bemühungen von William und Kate mit Blick auf „Closer“ helfen ohnehin nur innerhalb der französischen Grenzen weiter. Für die neuerlichen Abdrucke in Irland oder Italien hat die Entscheidung von Nanterre keine Bedeutung. Das britische Königshaus gibt sich auf Fragen nach Schritten auch gegen diese Veröffentlichungen entsprechend zurückhaltend: „No comment.“

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
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DAPD Deutscher Auslands-Depeschendienst GmbH / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Kate Middleton: Gericht verbietet Verbreitung von Paparazzi-Fotos"

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  • Lustig. Die einen werden verurteilt und die anderen zeigen die Bilder weiter. Hab sie mir gerade angesehen. Die Dinger sind so klein, dass man sie fast nicht sehen kann.

  • Wenn Sie sich mit Bikini sonnt - Wird es aus keine Nacktfotos geben - Ganz Einfach !!

  • Wann lernt die Presse endlich aus der Vergangenheit. Hat es bei Diana nicht schon gereicht ? Lasst die beiden endlich mal in Frieden, auch sie haben ein Recht auf Privatsphäre!!!

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