Kautionszahlung
15 Millionen Euro für japanischen Mafiaboss

In Japan hat ein Gericht auf einen Mafiaboss eine Kaution von umgerechnet 15 Millionen Euro festgesetzt. Kiyoshi Takayama muss sich wegen Erpressung vor Gericht verantworten.
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Eine Kaution von umgerechnet 15 Millionen Euro hat ein Gericht in Japan für einen ranghohen Mafiaboss festgesetzt. Kiyoshi Takayama werde gegen Zahlung von 1,5 Milliarden Yen vorübergehend freigelassen, erklärte am Dienstag ein Gerichtssprecher in Kyoto. Takayama gilt als Nummer zwei der berüchtigten Yamaguchi-gumi-Bande, dem größten Mafia-Clan im Land.

Der 64-Jährige muss sich wegen der Erpressung eines Bauunternehmers vor Gericht verantworten, den er um 40 Millionen Yen erleichtert haben soll. Medienberichten zufolge befindet sich Takayama wegen seines schlechten Gesundheitszustandes im Krankenhaus.

Die japanischen Sicherheitskräfte gehen derzeit verstärkt gegen die Yakuza-Banden vor, wie die Mafia-Clans in Japan genannt werden. Im Gegensatz zur italienischen Mafia oder zu chinesischen Triade-Gangs sind die Yakuza-Banden nicht verboten. Ihre Hauptquartiere sind sogar in Telefonbüchern zu finden. Dennoch sind sie wie andere kriminelle Banden unter anderem in Drogengeschäfte, Glücksspiel und Prostitution verwickelt.

Agentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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