Kein zusätzlicher Kran zur Bergung erforderlich
Bergung des Chemie-Tankers steht kurz bevor

Am Abend war bekannt geworden, dass aus dem Tanker weit mehr Schwefelsäure ausgeströmt ist, als ursprünglich angenommen. Nach Schätzungen des Kupferherstellers Norddeutsche Affinerie (NA) als Eigner lief bereits die Hälfte der 500 000 Liter Säure an Bord aus.

HB HAMBURG. Der NA-Vorstandsvorsitzende Werner Marnette sagte, in den Tanks befänden sich jetzt noch etwa 430 Tonnen Flüssigkeit - eine nicht genau bekannte Mischung von Schwefelsäure und Wasser mit 10 bis 50 Prozent Säuregehalt (Dünnsäure).

Zum Zeitpunkt des Zusammenstoßes der „ENA 2“ mit einem großen Containerschiff im Fahrwasser der Elbe hatte der Kapitän des Tankers laut Staatsanwaltschaft einen Blutalkoholwert von 2,1 Promille. Marnette räumte ein, dass seinem Unternehmen das Alkoholproblem des Mannes bekannt war. Der Kapitän sei dem NA-Werksschutz bereits am 27. Dezember 2003 betrunken aufgefallen. Er sei daraufhin vom Werksgelände verwiesen worden. Sein Arbeitgeber, das Charter- Unternehmen Carl Robert Eckelmann (Hamburg), erhielt eine schriftliche Abmahnung.

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