Keine Angaben über Verletzte oder Schäden
Erneutes Erdbeben erschüttert Pakistan

Erneut hat ein Erdbeben die Region um die pakistanische Hauptstadt Islamabad erschüttert. Berichte über Verletzte oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Seit dem schweren Erdbeben im Oktober wurden nach Behördenangaben rund 1800 Nachbeben gezählt.

HB ISLAMABAD/JAKARTA. Ein Mitarbeiter des meteorologischen Referats der Stadt konnte zunächst keine genaueren Angaben machen. Er konnte nur so viel sagen: „Wir sprechen von einem Nachbeben, einem schweren Nachbeben.“ Lawinen wurden demnach ausgelöst und in der Hauptstadt erzitterten Bürogebäude. In Muzaffarabad und Balakot flüchteten Menschen aus ihren Häusern. Das Beben habe sich am Sonntag gegen 9.00 Uhr MEZ ereignet. Das Geologische Institut der USA sprach von einem leichten Beben der Stärke 5,2. Die Meteorologiebehörde teilte mit, das Epizentrum habe rund 110 Kilometer nördlich der pakistanischen Hauptstadt Islamabad gelegen.

Die Region wurde am 8. Oktober von einem gewaltigen Erdbeben heimgesucht, dem etwa 87 000 Menschen zum Opfer fielen. Rund 3,5 Millionen wurden obdachlos. Seitdem hat es in der Gegend immer wieder Nachbeben gegeben.

Auch bei Sumatra hat es ein leichtes Erdbeben gegeben. Das Beben der Stärke 4,6 hat am Sonntag die indonesische Insel Nias an der Westküste Sumatras erschüttert. Nach Angaben des nationalen Geophysikalischen Instituts löste es unter den Einwohner Panik aus. Verletzte habe es aber nicht gegeben.

Das Beben ereignete sich genau einen Tag vor dem Besuch des indonesischen Präsidenten Susilo Bambang Yudhoyono auf Nias, der zu einer Gedenkveranstaltung für die Tsunami-Opfer vom 26. Dezember 2004 und die Opfer eines schweren Bebens auf Nias am 28. März dieses Jahres auf die Insel kommen will. Die Erschütterungen im März mit einer Stärke von 8,7 hatten 600 Menschenleben gefordert, 40 000 Einwohner wurden obdachlos.

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