„Keine Chance mehr“ THW zieht sich aus Japan zurück

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TomeDas Einsatzteam des Technischen Hilfswerks (THW) beendet seinen Einsatz in Japan.

Rund 100 Stunden nach dem Erdbeben und dem Tsunami gebe es praktisch keine Chance mehr, dass es in den Katastrophengebieten noch Überlebende gibt, sagte Teamleiter Ulf Langemeier im Einsatzlager in der Stadt Tome. "Unser Auftrag, nach Überlebenden zu suchen und diese zu retten, ist beendet."

Nach zwei Einsatzanforderungen der Japaner, die wegen einer Tsunamiwarnung und der neuen Explosion im nahen Kernkraftwerk Fukushima abgebrochen wurden, musste das THW-Team wieder umkehren, bevor sie die Katastrophengebiete an der Küste erreichten.

Das Team war am Montag in Tome, nördlich von Sendai im Landesinneren, mit 41 Spezialisten und drei Suchhunden eingetroffen. "In der Gegend hier gibt es nach den gegenwärtigen Wind- und Wetterprognosen nicht die Gefahr einer überhöhten Strahlenbelastung", sagte THW-Pressesprecherin Georgia Pfleiderer.

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  • dpa
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6 Kommentare zu "„Keine Chance mehr“: THW zieht sich aus Japan zurück"

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  • Genau meine Meinung! Absoluter Katastrophentourismus auf Steuerzahlerkosten. Schnell ein paar Bilder für die Lieben und den Stammtisch zu Hause, den Suchhund noch mal Gassi geführt und ab geht's nach Hause. Was hatten Sie vorher in Interviews getönt: "Sie sind jahrelang darauf vorbereitet worden, höchst motiviert, bla bla bla und dann die Hosen voll, dass es bis Deutschland stinkt.
    ABSCHAFFEN DEN VEREIN!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!



  • Eine singulaere Fehlentscheidung. Einfach unfassbar, die Ueberlebenden, frierenden, duerstenden im Stich zu lassen.
    Die Greenpeacekampagne mit den masslos ueberzeichneten Folgen von Tschernobyl war der Naehrboden dieser deutschen Angst. Wie wollen die THW Mitarbeiter in Zukunft den Japanern oder ihren Kollegen aus anderen Laendern ins Auge schauen ?

  • Eine singulaere Fehlentscheidung. Einfach unfassbar, die Ueberlebenden, frierenden, duerstenden im Stich zu lassen.
    Die Greenpeacekampagne mit den masslos ueberzeichneten Folgen von Tschernobyl war der Naehrboden dieser deutschen Angst. Wie wollen die THW Mitarbeiter in Zukunft den Japanern oder ihren Kollegen aus anderen Laendern ins Auge schauen ?


  • Auch drei Tage nachdem das THW-Team aufgab, ohne geholfen zu haben, arbeiten die Rettungs-Teams anderer Länder (USA, England, China, usw.) mit Suchhunden an der Ortung verschütteter Personen und der Bergung von Toten, Die Zusammenarbeit mit japanischen Behörden ist nicht einfach, aber - zumindest den anderen - offenbar möglich und sinnvoll. denn die Japaner verfügen zwar über genügend weniger qualifizierte Hilfskräfte, aber nicht über genügend Suchhunde.

  • Dieser Einatz war wohl für die Katz. Hätte man einen Bruchteil der durch ihn entstandenen Kosten an die Katastrophenhelfer oder -opfer in Japan gespendet, wäre der Nutzen wohl um ein Vielfaches größer gewesen.

  • Der THW-Einsatz war doch von vornherein Schwachsinn. Was 3 deutsche Schäferhunde können, können die Japaner schon lange...Diese deutschen "Experten" konnten mangels Sprachkenntnissen ja nicht mal japanische Strassenschilder lesen, Funkgespräche mithören oder Bier einkaufen.....
    Ausser Spesen auf Kosten des Steuerzahlers nix gewesen...Wie immer beim THW.
    Politische Gesten und Katastrophentourismus....sonst nix.

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