Keine Entspannung
Unwetter in immer mehr Provinzen Chinas

Die Überschwemmungen und Erdrutsche fordern Todesopfer in immer mehr chinesischen Provinzen. Am schwersten betroffen ist der Süden des Landes. Mit einer Entspannung der Lage wird nicht gerechnet, da die Regenfälle weiter anhalten.

HB PEKING. Die Zahl der Toten bei den Überschwemmungen und Erdrutschen in China ist auf mindestens 169 gestiegen, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua am heutigen Dienstag meldete.

Mittlerweile sind 20 Provinzen von dem Unwetter betroffen. Insgesamt mussten über 1,27 Millionen Menschen ihre Häuser verlassen.

Betroffen war auch die Provinz Sichuan, die noch immer mit den Folgen des verheerenden Erdbebens im vergangenen Monat zu kämpfen hat. Mit einer Entspannung der Situation wurde nicht gerechnet, da vielerorts weitere Regenfälle vorhergesagt sind.

In der am schwersten betroffenen Provinz Guangdong im Süden Chinas warnen die Behörden inzwischen vor einem „schwarzen Juni“, wie die amtliche Nachrichtenagentur Xinhua heute weiter meldete. Hochwasser in den Flüssen und anhaltender Regen stellten die Dämme vor eine große Herausforderung, hieß es. Besonders gefährlich sei die Lage im tiefer gelegenen Perlfluss-Delta.

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