Keine erhöhten Messwerte
Reizgas-Alarm am Frankfurter Flughafen

Am Frankfurter Flughafen hatten Menschen über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt. Zwei Schalter wurden daraufhin gesperrt. Die Behörden konnten keinen erhöhten Reizgasmesswert feststellen - die Ursache sei unklar.
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Frankfurt/MainAm Frankfurter Flughafen ist es am Montagvormittag zu einem Zwischenfall mit sechs Leichtverletzten gekommen. Die Betroffenen hätten über Augen- und Atemwegsreizungen geklagt, sagte ein Sprecher der Bundespolizei. Die Feuerwehr habe dann aber keine erhöhten Messwerte mehr feststellen können. Ob die Verletzungen durch den Austritt von Reizgas hervorgerufen wurden, sei noch unklar.

„Das kann ein technischer Defekt gewesen sein, ein Versehen oder ein schlechter Scherz“, sagte der Sprecher. „Wir ermitteln noch, gehen aber nicht davon aus, dass ein größerer krimineller Vorsatz dahintersteckt.“

Wegen des Alarms wurden zwei Schalterinseln im Terminal 1 vorübergehend gesperrt, wie ein Flughafensprecher sagte. Auswirkungen auf den Flugverkehr oder gar Verspätungen habe es nicht gegeben. Zuvor hatte die „Bild“-Zeitung berichtet, dass am Check-in Reizgas versprüht worden sei.

Agentur
dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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