Keine größeren Schäden: Beben bewegte auch Finanzmärkte

Keine größeren Schäden
Beben bewegte auch Finanzmärkte

Ein Beben der Stärke 6,7 hat am Mittwoch den Golf von Kalifornien vor der Nordküste Mexikos erschüttert. Es richtete ersten Informationen der US-Erdbebenwarte USGS zufolge aber keine größeren Schäden an.

HB LONDON. Auch bestehe keine Gefahr, dass sich aus dem Seebeben eine Flutwelle im Pazifik entwickeln werde, erklärte das für solche Tsunamis zuständige Pazifik-Warnzentrum. Der Golf von Kalifornien liegt am südlichen Ende der Ostküste Nordamerikas, die in Gebieten um Los Angeles und San Francisco als stark Erdbeben-gefährdet gilt. Devisen-, Aktien- und Anleihemärkte reagierten in den USA und Europa mit deutlichen Ausschlägen auf die Nachricht.

Der Golf von Kalifornien wird zum Pazifik hin von der Halbinsel Niederkalifornien abgeschlossen. Das Epizentrum lag der Erdbebenwarte zufolge rund 90 Kilometer von Santa Rosalia entfernt, einer Stadt an der Ost-Küste der Halbinsel. Die gegenüber liegende Nordküste Mexikos ist nur dünn besiedelt.

An den Devisenmärkten gab der US-Dollar deutlich zu Euro und dem Schweizer Franken auf ein Tagestief. Staatsanleihen schossen in den USA und Europa in die Höhe. „Die unmittelbare Reaktion war, den Dollar zu verkaufen, aber der Markt hatte sich zuvor schon in diese Richtung bewegt“, sagte ein Devisenhändler einer Londoner Bank. Auch an den Aktienbörsen büßten die Kurse Teile der zuvor gemachten Gewinne ein. „Es gibt keinerlei Panik-Reaktion, die Nachricht hat die Leute nur etwas vorsichtiger gemacht“, sagte ein Händler.

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