Keine künstliche Beatmung notwendig: Papst liegt wieder im Krankenhaus

Keine künstliche Beatmung notwendig
Papst liegt wieder im Krankenhaus

Zwei Wochen nach seiner Entlassung aus dem Krankenhaus ist Papst Johannes Paul II. am Donnerstag wieder mit Grippe in die Gemelli-Klinik in Rom gekommen.

HB ROM. Erst vor knapp zwei Wochen war der 84-Jährige aus der Gemelli-Klinik entlassen worden, wo er zehn Tage lang wegen Grippe und Atembeschwerden behandelt worden war. Danach nahm das Oberhaupt der katholischen Kirche schrittweise die Tagesgeschäfte wieder auf. Am Dienstag empfing er erstmals nach seinem Krankenhausaufenthalt einen ausländischen Staatsgast.

Vatikansprecher Joaquín Navarro-Valls sagte, der 84-Jährige habe bereits am Mittwoch einen Rückfall erlitten. Die Krankheit habe die gleichen Symptome wie vor einigen Wochen. Der 84-Jährige leide erneut an Atemnot, berichtete die italienische Nachrichtenagentur Ansa. Der Papst sei aber bei der Ankunft im Krankenhaus bei Bewusstsein gewesen. Außerdem sei keine künstliche Beatmung durch Intubation notwendig, hieß es weiter unter Berufung auf Klinikpersonal.

Der Kirchenführer war am 1. Februar wegen Grippe, Kehlkopfentzündung und akuter Atemnot in die Klinik gekommen. Zeitweise bekam er Atemhilfe. Die Probleme beim Atmen wurden durch die Parkinson Krankheit, an der der Papst seit vielen Jahren leidet, zusätzlich verstärkt. Zeitweise gab es Spekulationen über einen möglichen Rücktritt des Papstes.

Zwar konnte der Kirchenführer das Krankenhaus am 10. Februar wieder verlassen, er war aber sehr geschwächt. Bereits bei einer Videoübertragung an die Gläubigen der Generalaudienz am Mittwoch war seine Stimme rau und brüchig.

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