Keine Spur von Wirtschaftskrise
Jugendliche haben mehr Geld in der Tasche

Jugendliche in Deutschland haben einer Studie zufolge trotz der Wirtschaftsflaute in diesem Jahr deutlich mehr Geld in der Tasche als im vergangenen Jahr.

Reuters MÜNCHEN. Die 13- bis 24-Jährigen verfügten 2003 über 62,1 Milliarden Euro und damit etwa zehn Milliarden Euro mehr als 2002, teilte das Institut für Jugendforschung am Donnerstag in München mit. Durchschnittlich hätten sie 457 Euro im Monat. Grund dafür sei zum einen, dass die Geldgeschenke für die Jugendlichen bis 17 Jahre im Wert gestiegen seien. Andererseits seien bei älteren Jugendlichen die Einnahmen aus regelmäßigen Gehältern weiter gewachsen.

Allerdings gibt es der Studie zufolge je nach Alter große Unterschiede beim Einkommen. Während in der Gruppe der 13- bis 17-Jährigen die Monatseinnahmen im Schnitt 152 Euro betrügen, lägen sie bei den 21- bis 24-Jährigen bei 820 Euro. Das frei verfügbare Geld werde von den Jugendlichen in erster Linie für das Auto beziehungsweise Mofa, Kleidung, Lebensmittel und Süßigkeiten ausgegeben. Zugleich stiegen die Ausgaben für Telefon- und Handyrechnungen sowie Zigaretten weiter an. Für die repräsentative Studie wurden nach den Angaben 1210 Jugendliche im Alter zwischen 13 und 24 Jahren befragt.

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