Keine Untreue-Ermittlung
Bischof Tebartz-van Elst kommt mit blauem Auge davon

Der umstrittene Limburger Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst muss laut Staatsanwaltschaft zumindest vorerst keine Ermittlungen wegen Untreue befürchten. Ganz aus dem Schneider ist er aber noch nicht.
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LimburgDie Justizbehörde in Limburg werde einstweilen kein Verfahren wegen Untreue gegen Bischof Franz-Peter Tebartz-van Elst eröffnen, sagte der Leitende Oberstaatsanwalt Michael Sagebiel dem Magazin „Focus“. Die gegen Tebartz-van Elst eingegangenen Strafanzeigen ergäben „keinen strafrechtlichen Anfangsverdacht“.

Die Ermittler wollen aber abwarten, zu welchem Ergebnis die Prüfkommission der Deutschen Bischofskonferenz kommt, die mögliche Verfehlungen rund um die Bauprojekte im Bistum untersucht. „Danach entscheiden wir“, sagte Sagebiel. Tebartz-van Elst ist unter anderem wegen der Ausstattung seiner neuen Bischofsresidenz in der Kritik. Deren Kosten sollen von ursprünglich 2,5 auf mehr als 30 Millionen Euro gestiegen sein. Als dies bekanntwurde, gingen mehrere Anzeigen ein. Ein Ergebnis der Prüfkommission wird nicht vor Januar erwartet.

Ein anderes Verfahren gegen Tebartz-van Elst wegen falscher eidesstattlicher Versicherung hatte die Hamburger Justiz gegen Zahlung von 20 000 Euro eingestellt.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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