Keine Verletzten
Bewaffneter Jugendlicher stürmt in US-Grundschule

Ein 19-Jähriger ist am Dienstag mit einer Waffe in eine Grundschule in Atlanta eingedrungen. Der Jugendliche lieferte sich ein Feuergefecht mit der Polizei, bevor er festgenommen werden konnte. Verletzt wurde niemand.
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WashingtonEin bewaffneter Jugendlicher hat in einer Grundschule im US-Bundesstaat Georgia Angst und Schrecken verbreitet. Der 19-Jährige lieferte sich nach Medienberichten am Dienstag ein kurzes Feuergefecht mit der Polizei, bevor er sich ergab. Verletzt wurde niemand. Das Schulgebäude in Atlanta wurde evakuiert, alle Kinder und Angestellten konnten in Sicherheit gelangen, sagte der örtliche Polizeichef Cedric Alexander laut der Lokalzeitung „The Atlanta Journal-Constitution“.

Der Täter sei am Nachmittag mit einem Sturmgewehr in die Schule eingedrungen und habe einen Mitarbeiter aufgefordert, einen lokalen TV-Sender anzurufen. Er wolle das Fernsehen dabei haben, wenn er Polizisten erschieße, habe er gesagt. Dann verschanzte er sich im Schulbüro und feuerte von dort etwa sechs Schüsse auf die herbeieilenden Beamten ab. Der Schütze habe mehrere Waffen bei sich gehabt, darunter eine Kalaschnikow. Im Auto des Täters seien Sprengkörper gefunden worden, sagte Alexander. Das Motiv war unklar.

In den USA sorgen immer wieder Schießereien an Schulen für Entsetzen. Im Dezember 2012 wurden 20 Kinder getötet, als ein Schütze an einer Grundschule in Newtown im Bundesstaat Connecticut das Feuer eröffnete.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur
afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

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