Keine Zwischenfälle
Sojus-Kapsel sicher in Kasachstan gelandet

Nach sechs Monaten im All sind ein russischer und einer amerikanischer Astronaut von der Raumstation ISS zur Erde zurückgekehrt. Bei der Landung gab es keine Zwischenfälle.

HB BERLIN. Der sechsmonatige Aufenthalt an Bord der Internationalen Raumstation ISS des Russen Gennadi Padalka und des Amerikaners Mike Fincke ist vorbei. Die beiden landeten am Sonntagmorgen wohlbehalten in der kasachischen Steppe, wie die Nachrichtenagentur AP berichtet.

Die russische Raumkapsel Sojus TMA-4 brachte sie zum Landeplatz nahe der Stadt Arkalik, wo sie in der Nacht zu Sonntag um 2.35 Uhr (MESZ) planmäßig landeten, wie die russische Raumfahrtagentur mitteilte.

Padalka und Fincke hatten sich seit dem 21. April an Bord der ISS aufgehalten. Sie wurden von dem amerikanisch-russischen Raumfahrerduo Leroy Chiao und Salidschan Tscharipow abgelöst. Die beiden waren gemeinsam mit ihrem russischen Kollegen Juri Schargin am 14. Oktober ins All gestartet. Schargin kehrte nach einem Kurzaufenthalt in der ISS wieder auf die Erde zurück.

Seit dem Absturz der US-Raumfähre «Columbia» am 1. Februar 2003 sind die Sojus-Missionen die einzige Verbindung zur ISS.

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