Kirche muss Grenze zwischen Völkern öffnen
Papst weiht bei Pfingstmesse 21 Priester

HB BERLIN. Bei seiner ersten Pfingstmesse hat Papst Benedikt XVI. im Petersdom 21 Diakone zu Priestern geweiht. Elf von ihnen sind Italiener. In der Predigt im voll besetzten Petersdom sprach das katholische Kirchenoberhaupt vor allem über das Verständnis von Freiheit.

«Die menschliche Freiheit ist immer eine geteilte Freiheit, eine Gesamtheit von Freiheiten», sagte Joseph Ratzinger. Um diese gemeinsame Freiheit zu erreichen, sei «eine geordnete Harmonie der Freiheiten» unbedingte Voraussetzung. Deshalb seien die Zehn Gebote Gottes auch «keine Einschränkung oder Abschaffung der Freiheit, sondern die Grundlage der wahren Freiheit».

Benedikt XVI. betonte zudem, dass die Kirche «die Grenzen zwischen den Völkern öffnen und die Barrieren zwischen den Klassen und Rassen niederreißen muss». Es dürfe keine Vergessenen und Verachteten geben, sondern «nur freie Brüder und Schwestern von Jesus Christus».

Nach dem Gottesdienst zeigte sich der Papst am Fenster des Apostolischen Palastes und wünschte nach dem traditionellen Mittagsgebet tausenden Gläubigen auf dem Petersplatz ein frohes Pfingstfest.

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